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Göttingen Groß Lengden: Gelungene Premiere des ersten Garagen-Flohmarktes
Die Region Göttingen Groß Lengden: Gelungene Premiere des ersten Garagen-Flohmarktes
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00:18 27.06.2013
Bücherstand am Schwatzplatz: Guido Konopka mit den Flohmarktbesuchern Benno, Tomke, Greta und Laura-Sophie (von links).
Bücherstand am Schwatzplatz: Guido Konopka mit den Flohmarktbesuchern Benno, Tomke, Greta und Laura-Sophie (von links). Quelle: Heller
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Groß Lengden

Die Premiere des ersten Garagen-Flohmarktes in Groß Lengden, den Dorfladen-Chefin Sylvia Jeschine angeregt und organisiert hatte, stieß am Sonntag auf große und vor allem durchweg positive Resonanz. Und das nicht nur bei den Einwohnern des Gleichener Ortsteils selbst, wie Jeschine festgestellt hat. Fast 150 Ortspläne, in denen die Standorte der Stände markiert waren,  habe sie allein an Auswärtige verteilt.

Einem Landwirt etwa, berichtete die Geschäftsfrau, konnte sie sogar selbst helfen. Er suchte nämlich einen Drehstuhl, den er auf seinen Traktoren monieren wollte. Kurzerhand überließ Jeschine ihm den Kassenstuhl aus dem Dorfladen für drei Euro

Miteinander ins Gespräch kommen

Mit dem Garagenflohmarkt habe sie dazu anregen wollen, dass Bewohner aus dem Altdorf mit jenen aus dem Neubaugebiet, aus dem Ober- und dem Unterdorf, miteinander ins Gespräch kommen, begründete Jeschine ihre Idee. „Da rückt das Dorf näher zusammen“, sagte sie überzeugt und ergänzte: „Man trifft Leute, die man sonst nicht sieht.“

Geld für Freiwilligendienst

Ein weiteren praktischen Effekt des Garagen-Flohmarktes beschrieb Janina Konopka, die nahe des Schwatzplatzes am Stand saß. „Meine Geschwister und ich haben soviel Kinderkram“, erzählte sie, da sei der Garagen-Flohmarkt eine gute Gelegenheit gewesen, „das ganze Spielzeug auszumisten“. Und, so ergänzte die 21-Jährige, mit dem Verkauf habe sie die Möglichkeit, Geld für den Freiwilligendienst einzunehmen, für dem sie in Kürze für ein Jahr nach Ecuador reist.

Wiederholung im nächsten Jahr

Am Ende stand für Organisatorin Jeschine fest: „Wir wollen die Veranstaltung auch im nächsten Jahr wieder am letzten Sonntag vor den Ferien wiederholen.“ Und wer weiß, vielleicht hat dann ja auch irgendwer spirituelle Bücher im Sortiment.