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Göttingen Große Gefahr durch echte Kerzen
Die Region Göttingen Große Gefahr durch echte Kerzen
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19:08 18.12.2012
Vorsicht: Kerzen sollten nie unbeaufsichtigt brennen .
Vorsicht: Kerzen sollten nie unbeaufsichtigt brennen . Quelle: dpa
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Göttingen

Kerzen, trockene Zweige und defekte Lichterketten erhöhen die Brandgefahr. Allein im Dezember 2011 verursachten nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) brennende Adventsgestecke und flammende Weihnachtsbäume 12000 Brände mit einem Gesamtschaden von 34 Millionen Euro.

Tipp 1

Für Kränze und Gestecke mit Kerzen sollte ein sicherer Platz gewählt werden. Wichtig ist, dass leicht brennbare Materialien wie Gardinen, Teppiche oder Papier außer Reichweite sind für den Fall, dass Kerzen Funken sprühen oder umkippen.

Tipp 2

 Trockene Zweige brennen schnell. Deshalb sollten sie möglichst feucht gehalten werden. So kann das Adventsgesteck mit einem Wasserzerstäuber befeuchtet oder Wasser auf die Steckmasse gegeben werden. So erhalten die Zweige über mehrere Tage Feuchtigkeit.

Tipp 3

Echte Kerzen auf dem Weihnachtsbaum immer von der Baumspitze nach unten anzünden. So kann verhindert werden, dass sich die Kleidung an unten bereits brennenden Kerzen entzündet. Außerdem möglichst immer einen Wassereimer in Griffweite aufstellen.

Tipp 4

Feuer ist kein Spiel – Zündhölzer und brennende Kerzen faszinieren Kinder. Deshalb sollten Eltern ihren Nachwuchs über die Gefahren aufklären. Was generell gilt, sollte bei Kindern besonders beachtet werden: brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen!

Tipp 5

Auch elektrische Kerzen bergen Gefahren. Lichterketten sollten beispielsweise nur verwendet werden, wenn sie mit dem Prüfsiegel GS versehen sind. Ist die Weihnachtsbeleuchtung defekt, sollte sie auf keinen Fall weiter benutzt werden.

Tipp 6

Gerade nachts, wenn alles schläft, bleibt ein Feuer leicht unbemerkt. Löst eine vergessene Kerze oder ein Kurzschluss einen Brand aus, kann ein Rauchmelder Leben retten. In Privathaushalten sollte pro Etage ein Rauchmelder möglichst in einem zentral gelegenen Raum angebracht werden – beispielsweise im Flur.

Brandschäden an Einrichtungs- und Gebrauchsgegenständen seien durch die Hausratversicherung abgedeckt, sagt Kaiser. Haus- und Wohnungsbesitzer sollten zudem eine Wohngebäudeversicherung abschließen. Auch eine Haftpflichtversicherung sei hilfreich: „Fängt der Tannenbaum Feuer und setzt die Nachbarwohnung in Brand, haftet der Verursacher mit seinem Vermögen.“