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Göttingen 360 neue Wohnungen für Weende
Die Region Göttingen 360 neue Wohnungen für Weende
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14:01 06.06.2017
Von Michael Brakemeier
Neubaugebiet "Am Klosterpark": In Weende sollen mehr als 360 neue Wohnungen entstehen. Quelle: R
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Weende

Reihenhäuser, Doppelhäuser und Stadtvillen, Eigentums- und Mietwohnungen sollen auf der knapp sieben Hektar großen ehemaligen Industriebrache im Norden des Lutterangers entstehen. Bereits im April haben die Bauarbeiten für den Bauabschnitt II begonnen. Bis Juni 2018 sollen auf knapp 11500 Quadratmetern zwölf Reihenhäuser, zehn Doppelhäuser, sieben Stadtvillen und 26 Mietwohnungen entstehen.

Ebenfalls noch in diesem Jahr will HoKo Verwaltungs GmbH als Eigentümerin des Gelände mit dem dritten Bauabschnitt (rund 19142 Quadratmeter, 26 Reihenhäuser, acht Doppelhäuser, 13 Kettenhäuser, 48 Eigentumswohnungen und 28 Mietwohnungen) beginnen. Die Fertigstellung ist bis Juni 2019 geplant.

Bauabschnitt IV ist mit mehr als 17000 Quadratmeter der größte Abschnitt. Hier sind 169 Wohneinheiten (19 Reihenhäuser, acht Doppelhäuser, sechs Kettenhäuser, 46 Mietwohnungen und 90 Service-Wohnungen) geplant. Im Dezember 2020 sollen die letzten Häuser fertig sein.

Bereits abgeschlossen ist Bauabschnitt I auf dem ehemaligen Betriebsparkplatz von Huhtamaki an der Friedrich-Ebert-Straße. Hier sind auf 4400 Quadratmetern Fläche 16 Reihenhäuser und zwei Doppelhäuser entstanden. Vier Millionen Euro hat der Bauträger Creativ-Haus Planungs- und Bauträger GmbH von Patrick Deyerl und seiner Schwester Julia Leuker investiert.

In der Beschreibung des Vorhabens durch den Investor heißt es, dass die Reihen-, Doppel- und Kettenhäuser in kleinen Gruppen mit privaten Gärten angesiedelt und über öffentliche Zufahrtswege erschlossen würden. Der Mietwohnungsbau werde nördlich an der Friedrich-Ebert-Straße gebaut. "In der Toplage neben dem Park und der Teichanlage werden sieben individuelle Stadtvillen und südlich die 48 Eigentumswohnungen in fünf Gebäuden erstellt."

Das Eckgebäude im südwestlichen Teil des Gebiets sei für das Projekt „Service-Wohnen“, seniorengerechte Wohnungen mit Betreuung, reserviert. Bei der Entwicklung des Geländes sieht ein städtebaulicher Vertrag zwischen Investor und Stadt einen Anteil von 30 Prozent Sozialwohnungen vor.

Das ehemalige Huhtamaki-Gelände wird begrenzt durch die Bahntrasse, die Karl-Grüneklee- und Friedrich-Ebert-Straße, den Lutteranger und den Klosterpark. Ende Mai 2007 hatte die Hoko Verwaltungs GmbH aus Soest das Gelände gekauft, nachdem der finnische Verpackungshersteller Huhtamaki das Werk 2005 geschlossen und mehr als 500 Menschen entlassen hatte. Anfang 2008 waren Entwicklungsmöglichkeiten in einem Workshop mit Bürgern aufgezeigt worden.

Erst Mitte Mai hatte der Ortsrat Weende seine Zustimmung zum nötigen Bebauungsplan gegeben. Anfang Juni ist dieser abschließend Thema im Bauausschuss. Der Verwaltungsausschuss des Rates verabschiedet ihn im Anschluss.

Mehr Infos unter: am-klosterpark.de