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Göttingen Junge Wirtschaftsingenieure starten in ihre Jobs
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14:27 04.10.2018
Sie gehören zum ersten Absolventenjahrgang des HAWK Masters Wirstschaftsingenieurwesen : Yasmin Hemke, Firat Okay und Vanessa Rakebrandt mit Studiendekan Prof. Jürgen Horsch. Quelle: r
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Göttingen

Vanessa Rakebrandt ist seit kurzem Prozessingenieurin bei der Sartorius AG in Göttingen: Die 24-Jährige zählt zum ersten Absolventen-Jahrgang des Masterstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen an der Fakultät Ressourcenmanagement der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Göttingen. Vor kurzem überreichte ihr Studiendekan Prof. Jürgen Horsch eines der besten Abschlusszeugnisse. Ihren unbefristeten Arbeitsvertrag hatte sie da bereits längst in der Tasche.

„Mich begeistern schon von jeher technische Projekte“, erzählt Rakebrandt. Daher sei sie mit ihrem derzeitigen Aufgabenbereich bei dem international agierenden Pharma- und Laborzulieferer sehr zufrieden. Sie ist für die Entwicklung neuer Prüfanlagen zuständig und betreut in diesem Zusammenhang auch so genannte Roll-outs in das Sartorius-Werk nach Puerto Rico. Bereits als Bachelorstudentin arbeitete die gelernte Physiklaborantin mit einer halben Stelle in dem Unternehmen. Während des folgenden Masterstudiums Wirtschaftsingenieurwesen übernahm sie im Bereich Process-Engineering dann immer mehr Projektaufgaben. „Mir gefällt hier besonders, dass ich während des Studiums viele Freiheiten hatte, um Job und Studium zu kombinieren. Und als festangestellte Ingenieurin bietet mir das Unternehmen zudem Aufstiegsmöglichkeiten, das schätze ich sehr.“

Nahtlose Übergänge

Auch Firat Okay hat nach dem HAWK-Bachelor seinen Masterabschluss Wirtschaftsingenieurwesen an der Fakultät Ressourcenmanagement gemacht. Besonders gefiel ihm die intensive Kopplung zur Praxis: „Der praktische Bezug im Unterricht ist wirklich genau das, was eine Fachhochschule auszeichnet und ich konnte dadurch mein Profil schärfen,“ sagt er. Yasmin Hemke, ebenfalls Absolventin, sieht das ähnlich: „Ich bin begeistert, wie nah die Verbindung zum Berufsleben zum Beispiel im Modul Qualitätsmanagement gewesen ist.“ Beide waren schon als Studierende in Unternehmen tätig und haben dort jeweils auch ihren ersten Job als Master angetreten. Hemke arbeitet als Ingenieurin im Qualitätsmanagement bei Coherent in Göttingen (globaler Photonik-Hersteller), Okay bei Volkswagen in Baunatal. „Statistiken erheben und Geschäftsprozesse optimieren - das ist genau meine Sache“, so Okay. Da er als Wirtschaftsingenieur auch ein Faible für Technik hat, reizt ihn zudem die Entwicklung von Elektromotoren; in diesem Bereich hat er bei VW bereits eine Stelle in Aussicht.

Qualitätsmanagement für den Studiengang

Studiendekan Horsch freut sich, dass bereits der erste Jahrgang des Masterstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen deutlich mehr Bewerber als Studienplätze hatte: „Damit zeigt sich klar, dass unsere Idee bei den Studierenden ankommt.“ Für ihn sind das „gut durchdachte Studiengangskonzept und die eigene Offenheit für Verbesserungsmöglichkeiten“ ausschlaggebend: „Nicht nur auf dem Stundenplan der Masterstudierenden steht das Fach Qualitätsmanagement, sondern auch auf unserem,“ sagt Horsch. Er diskutierte zusammen mit dem ersten Jahrgang die Studiengangs-Abläufe. „Wir haben dabei hilfreiche Hinweise zu Unterrichtsinhalten bekommen und ein paar Dinge nachjustiert“, sagt er. Das komme nun dem zweiten Jahrgang zugute, der im Februar 2018 startete - ebenfalls voll ausgebucht.

Von eb

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