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Göttingen HAWK und Landkreis Göttingen arbeiten beim Thema Pflege zusammen
Die Region Göttingen HAWK und Landkreis Göttingen arbeiten beim Thema Pflege zusammen
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15:36 30.11.2017
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Göttingen

Bislang hatten Mitglieder der HAWK die Möglichkeit, sich an den internen Familienservice zu wenden. Durch den Kooperationsvertrag bestehe jetzt die Möglichkeit, sich dort auch über Angebote des Senioren- und Pflegestützpunktes des Landkreises zu informieren. Denn beim Stützpunkt gebe es zu zahlreichen Themen Informationen und Beratungen, da dies die zentrale Anlaufstelle für Pflegebedürftige und deren Angehörige sei. Unterzeichnet haben den Kooperationsvertrag HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy und Manfred Fraatz, Fachbereichsleiter Soziales beim Landkreis Göttingen.

„Was die Vereinbarkeit von Familie und Beruf angeht, haben wir als Hochschule eine Vorbildfunktion“, sagte Hudy. Dies gelte auch für Mitarbeiter und Studierende, die Angehörige pflegen. Die Kooperation sei daher eine gute Ergänzung der HAWK-Angebote. Für Fraatz gehe die Hochschule mit dem Vertrag beim Thema Pflege voran und liefere damit ein gutes Beispiel für weitere Einrichtungen. „Durch den kontinuierlichen Anstieg des Beratungsbedarfs, ist es wichtig, in diesem Bereich zusammenzuarbeiten, und bei Bedarf schnell unterstützen zu können“, erklärte Fraatz.

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Nach Angaben der HAWK soll es in Zukunft einen regelmäßigen Austausch über Angebote zwischen dem HAWK-Familienservice und dem Senioren- und Pflegestützpunkt geben. Dadurch können wir Studierende und Mitarbeiter besser über vorhandene Angebote informieren und direkt weitervermitteln“, erläuterte Merle Klintworth vom Familienservice. Pflege sei ein umfangreiches Thema, bei dem der Familienservice nur eine Erstberatung anbieten könne.

Durch die Kooperation sei es möglich, schneller auf das Beratungsangebot des Landkreises zurückgreifen zu können. Studierende und Mitarbeiter sollen nun schneller und direkter von der Expertise des Senioren- und Pflegestützpunktes profitieren.

Verbunden mit dem Kooperationsvertrag sei zudem die Möglichkeit der gegenseitigen Nutzung von Räumen. So soll die Planung von gemeinsamen Veranstaltungen und Beratungsterminen in Zukunft einfacher werden. Gesa Teichert, Gleichstellungsbeauftragte der HAWK, kann sich zum Beispiel Veranstaltungen vorstellen, die in den Blick nehmen, wie Hochschulangehörige mit Pflegeverantwortung es schaffen können, Beruf oder Studium und Pflege gut miteinander zu vereinbaren.

Von Vera Wölk

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