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Göttingen HSG Göttingen tritt beim Tabellenführer an
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15:00 23.11.2018
Michelle Rösler (r.) tritt mit der HSG Göttingen in Hannover an. Quelle: Heller
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Göttingen

HSG Plesse-Hardenberg – MTV Rohrsen (Sonnabend, 17 Uhr, Nörten-Hardenberg). Im zweiten Heimspiel in Folge wechselt das Burgenteam die Lokalität. In der Halle „An der Bünte“ empfängt die Mannschaft von Trainer Yunus Boyraz mit dem MTV Rohrsen nicht nur ein in der Liga etabliertes, sondern zurzeit auch erfolgreiches Team. Die Gäste aus dem Landkreis Nienburg liegen auf Rang zwei in der Tabelle, haben acht ihrer zehn Spiele bislang gewonnen. Von dieser Bilanz sind die Gastgeberinnen noch weit entfernt – auch, weil es ihnen nicht immer gelingt, über die komplette Spielzeit beständig und konzentriert zu spielen. Das ist allerdings auch der Unerfahrenheit geschuldet, denn mit einem Durchschnittsalter von knapp 22 Jahren fehlt in brenzligen Situationen manchmal die ruhige Hand. Mit einem Heimsieg könnte die HSG nicht nur für eine Überraschung sorgen, sondern auch ihr Punktekonto wieder einmal ausgleichen.

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Hannoverscher SCHSG Göttingen (Sonnabend, 18 Uhr). Begegnungen gegen den Tabellenführer sind die eher leichten Spiele, da hat man nichts zu verlieren. Mit dieser Einstellung kann die HSG in die Landeshauptstadt fahren, sie wird dort vom noch ungeschlagenen Tabellenführer empfangen. Der hat in zehn Partien acht Siege und zwei Unentschieden gegen Northeim und Heidmark verbucht. HSG-Trainer Uwe Viebrans muss in Hannover auf Rückraumspielerin Lara Meroth (Urlaub) verzichten, die bislang 42 Treffer in dieser Saison erzielt hat. Da muss Janina Schmieding, Zweite der Liga-Torschützenliste (72 Tore), wieder einen gute Tag erwischen. Allerdings wird der HSC gewarnt sein, man kennt sich aus vielen Aufeinandertreffen in der Vergangenheit.

MTV GeismarHSG Heidmark (Sonntag, 15 Uhr, Halle Geismar II). Leichte Gegner gibt es für Schlusslicht MTV Geismar in dieser Saison nicht. Nach dem 29:27-Erfolg gegen Peine hat die Mannschaft von Trainer Lennart Versemann zuletzt sieben Mal in Folge den Platz als Verlierer verlassen – und das mit teilweise deutlichen Niederlagen. Der Aufsteiger aus der Südstadt weist mit Abstand die höchste Tordifferenz (-93) auf und hat vor dem Spiel gegen den Tabellensechsten auch nicht die besten personellen Voraussetzungen: Beke Hartig und Kira Stiens fehlen aus privaten Gründen, Nele Neuffer plagen Schulterprobleme.

Von Kathrin Lienig

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