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Göttingen Händel-Talk mit Laurence Cummings
Die Region Göttingen Händel-Talk mit Laurence Cummings
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19:17 04.04.2019
Laurence Cummings Quelle: Anton Saeckl
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Göttingen

Die 99. Internationalen Händel Festspiele Göttingen stehen unter dem Motto „Magische Saiten“. Auch in diesem Jahr erwartet Göttingen talentierte Künstler aus der ganzen Welt, vermelden die Veranstalter. Von Mittwoch, 17. Mai, bis Freitag, 26. Mai, werden musikalische Meisterwerke von Georg Friedrich Händel inszeniert. Saiteninstrumente bilden in diesem Jahr den Schwerpunkt. Auf den Bühnen der Spielstätten im Landkreis wird Barockmusik im traditionellen Stil gespielt, heißt es.

Tageblatt verlost Tickets für den Händel-Talk

Für den exklusiven Händel-Talk in der Townhall des Göttinger Tageblatts werden 20-mal zwei Karten verlost. Wer dabei sein möchte, sollte bis Sonntag, 7. April, 20 Uhr unter Telefon 01 37 / 8 60 02 73 anrufen und seinen Namen, Anschrift und Telefonnummer hinterlassen sowie das Stichwort „Townhall Händel-Talk“ nennen. Der Anruf der Gewinn-Nummer kostet 0,50 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz, Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden informiert, ihre Namen im Tageblatt veröffentlicht.

Vor Beginn der Festspiele richtet das Göttinger Tageblatt am Mittwoch, 10. April, einen exklusiven Händel-Talk aus. Zu Gast ist der künstlerische Leiter der Internationalen Händel Festspiele, Laurence Cummings. Tageblatt-Redakteurin Angela Brünjes moderiert das Gespräch, an dem auch der Geschäftsführende Festspiel-Intendant, Tobias Wolff, teilnimmt.

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Ausblick auf die Festspiele

Cummings soll an diesem Abend im Mittelpunkt stehen. In einer lockeren Gesprächsrunde will er mit Wolff und Brünjes über die Höhepunkte der diesjährigen Händel Festspiele sprechen und einen kleinen Ausblick auf die Jahrhundert-Festspiele 2020 geben. Sicherlich wird an diesem Abend auch der Brexit aufgegriffen. Als gebürtiger Brite kann Cummings berichten, wie er die Stimmung in England empfindet, und ob der Brexit Auswirkungen auf die künftigen Festspiele haben könnte.

Der Abend wird durch eine musikalische Inszenierung ergänzt: Nach Angaben der Veranstalter werde Cummings während der Gesprächsrunde drei Musikstücke vor Ort spielen. Zu diesem Anlass bringe er sein eigenes Cembalo mit.

Porträt Laurence Cummings Quelle: Christina Hinzmann

Laurence Cummings, der 1968 in Birmingham geboren wurde, ist nicht nur Dirigent, sondern gilt auch als begnadeter Cembalist. Als Solist habe er sich ebenfalls einen Namen gemacht.

Die Musik spielt schon lange eine tragende Rolle in Cummings Leben: Nachdem er zunächst Klavier gespielt hatte, machte er sich später als Oratorien-Cembalist einen Namen.

Seit 1999 ist er künstlerischer Leiter des London Handel Festivals und als Kurator des Handel House Museums tätig. Zuletzt lobte ihn die Londoner Presse für seine musikalische Leitung bei der Premiere der Oper „Berenice“.

Auch für Göttingen ist er eine musikalische Bereicherung: Seit 2012 ist er der künstlerische Leiter der Internationalen Händel Festspiele.

Musikalische Leitung der Händel-Oper

In diesem Jahr übernimmt Laurence Cummings die musikalische Leitung der Festspiel-Oper „Rodrigo“. Allerdings wird er nicht nur als Dirigent auf der Bühne stehen. Beim Auftaktkonzert am Freitag, 3. Mai, will er die Sopranistin Ruby Hughes am Cembalo begleiten. Ebenfalls will er gemeinsam mit der Flötistin Dorothee Oberlinger am Dienstag, 21. Mai, Sonaten von Händel, Henry Purcell und Georg Philipp Telemann präsentieren. In der St. Blasius-Kirch in Hann. Münden soll er am Samstag, 18. Mai, auch am Oratrium „Saul“ mitwirken.

Am Freitag, 24. Mai, tritt Cummings gemeinsam mit dem Festspiel-Orchester Göttingen und dem französischen Countertenor Christophe Dumaux beim Galakonzert in der St. Jacobi-Kirche auf.

Von Laura Giebner