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Göttingen Kreishandwerkerschaft lobt Boni-II-Entscheidung
Die Region Göttingen Kreishandwerkerschaft lobt Boni-II-Entscheidung
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15:42 26.11.2019
Bonifatiusschule Quelle: Heller
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Göttingen

Ende Oktober hat sich der Rat der Stadt Göttingen dafür ausgesprochen, die Boni II zu einer konfessionell unbeschränkten Oberschule zu entwickeln. Jetzt kommt Lob für die Entscheidung aus den Reihen der Handwerkerschaft.

Vor allem das Ansinnen, die Berufsorientierung ins Zentrum der Bemühungen zu stellen, findet die Zustimmung der Mitglieder der Kreishandwerkerschaft (KH). Für das Handwerk sei dies um so wichtiger, nachdem die Göttinger Haupt- und Realschulen zukünftig nicht mehr existieren würden und schon deshalb ein adäquates Angebot fehle, erklären Kreishandwerksmeister Christian Frölich und KH-Geschäftsführer Andreas Gliem in einer Stellungnahme.

Offen für Ideen

Die Zusammenarbeit mit der Bonifatiusschule habe in der Vergangenheit stets gut funktioniert. Sie habe sich regelmäßig offen für neue Ideen gezeigt und die Kreishandwerkerschaft in ihrem Bemühen unterstützt, junge Menschen auch für handwerkliche Berufe zu interessieren. Es sei deshalb vorteilhaft, wenn hieran angeknüpft werden könne. Man vertraue der Ankündigung des Schulträgers, sich für Schüler aller Glaubensrichtungen und Konfessionen zu öffnen.

„Wir wünschen uns sehr, dass es allen Beteiligten gemeinsam gelingt, die Schule in den Fokus der Wahrnehmung derjenigen zu rücken, die sich später gegebenenfalls für eine Berufsausbildung entscheiden wollen“, so Frölich. Unbedingt müsse jetzt vermieden werden, dass die neue Schule lediglich ein Auffangbecken für diejenigen werde, die keinen Platz an einer anderen Schule gefunden haben. Göttingen brauche eine interessante Alternative zu den Gymnasien und Gesamtschulen.

„Politischen Streit beenden“

Der Appell der Kreishandwerker an die Politik lautet: Jetzt komme es darauf an, dass der politische Streit im Interesse der Sache ende und alle gemeinsam am Erfolg der getroffenen Entscheidung arbeiteten. Frölich schließt mit den Worten: Es sei höchste Zeit, Flagge zu zeigen und sich auch öffentlich dazu zu bekennen, dass eine berufliche Ausbildung eine adäquate Alternative zum Studium sei und ihren wertschätzenden Platz in der Gesellschaft habe.

Von Markus Scharf

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