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Göttingen Krankenmorde in der Nazi-Zeit
Die Region Göttingen Krankenmorde in der Nazi-Zeit
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10:00 30.04.2019
Von der Tötungsanstalt zur Gedenkstätte: In Hadamar wurden in der NS-Zeit Menschen mit Behinderung aus dem Eichsfeld ermordet. Quelle: HAZ
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Duderstadt/Göttingen

Den Leidensweg von Behinderten aus dem Eichsfeld, die in der NS-Zeit ermordet wurden, hat Hans-Georg Schwedhelm aus Mingerode nachgezeichnet. Sein im Eigenverlag veröffentlichtes Buch „Zur Geschichte von Zwangssterilisation und Krankenmorden in der Region Duderstadt“ ist ab 8. Mai in den Buchhandlungen Mecke und Seseke in Duderstadt sowie im Roten Buchladen in Göttingen erhältlich.

In Hadamar und Pirna-Sonnenstein ermordet

Was ist mit den behinderten Menschen aus dem Untereichsfeld während der Zeit des Nationalsozialismus geschehen? Auf 80 Seiten hat der Lokalpolitiker, der zur Kreistagsfraktion von Piraten/Die Partei gehört, versucht, diese Frage zu beantworten. Aus einer katholischen Einrichtung in Ershausen sowie der damaligen Heil- und Pflegeanstalt auf dem Göttinger Leineberg wurden aus dem Eichsfeld stammende Kinder und Erwachsene im Zuge des NS-“Euthanasieprogramms“ deportiert, in Hadamar bei Frankfurt und Pirna-Sonnenstein bei Dresden ermordet. Im Dritten Reich gab es sechs Tötungsanstalten für Menschen mit Behinderung. In der Einleitung zu seinem Buch geht Schwedhelm vor diesem Hintergrund auch auf die lokalen Maßnahmen von Gesundheitsamt, Gerichten und Polizei während der NS-Zeit ein.

Buchpräsentation in Duderstadt und Göttingen

Sein Buch stellt Schwedhelm am Mittwoch, 8. Mai, um 19 Uhr in der Kreisvolkshochschule in Duderstadt, Marktstraße 75, vor. Eine weitere Präsentation des Buches folgt am Freitag, 10. Mai, um 19.30 Uhr in der Zwangsarbeiterausstellung in der BBS II, Godehardstraße 11, in Göttingen. Der Eintritt ist frei.

Von Kuno Mahnkopf

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