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Göttingen Hells Angels Adelebsen: Räte warnen vor Organisiertem Verbrechen
Die Region Göttingen Hells Angels Adelebsen: Räte warnen vor Organisiertem Verbrechen
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16:51 01.10.2014
Von Jörn Barke
Foto: Sollen in Adelebsen keine Unterstützung erhalten: Gemeinde und Ortsrat rufen zur Zivilcourage gegenüber den Hells Angels auf.
Sollen in Adelebsen keine Unterstützung erhalten: Gemeinde und Ortsrat rufen zur Zivilcourage gegenüber den Hells Angels auf. Quelle: Heller
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Adelebsen

Darin heißt es, die erfolgte Anmietung eines Objekts in der Langen Straße durch ein Mitglied der Hells Angels sei derzeit von den Behörden nicht zu beanstanden, da es sich um eine privat genutzte Immobilie handele. Auch die Eröffnungsfeier mit vielen Mitgliedern des Rockerclubs war als privat deklariert worden.

Behörden und Polizei beobachteten die Situation, so Stollwerck-Bauer. Sie weist darauf hin, dass derzeit kein Grund zur Panik bestehe. Zugleich findet sie aber deutliche Worte über das Wesen des Rockerclubs: „Bei den Hells Angels handelt es sich ohne Zweifel um eine Organisation, die das organisierte Verbrechen zum Zweck hat.“

Wer mit dieser Organisation zusammenarbeite, fördere das organisierte Verbrechen in Adelebsen und Umgebung. Für die Verfolgung von Straftaten sei die Polizei zuständig. Bürger und Verwaltung könnten sich jedoch in Zivilcourage üben, indem sie den Hells Angels die Unterstützung verweigern: „Lassen Sie uns gemeinsam einstehen für ein friedliches Adelebsen, indem wir alle organisierte Kriminalität aufs Schärfste verurteilen und ablehnen.“

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Die von Unbekannten angekündigte Demonstration gegen Aktivitäten der Hells Angels in Adelebsen am Sonnabend ist ausgefallen. Es waren wenige Bürger, die sich am Rathaus einfanden – Medienvertreter und Polizisten übertrafen ihre Anzahl bei weitem. Öffentlicher Protest blieb aus. Stattdessen kamen 200 Gäste zur Feier der Hells Angels.

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Eine Privatfeier im Milieu der Hells Angels einerseits, eine nicht angemeldete Protestaktion gegen den neuen Boxclub als Rockertreffpunkt andererseits: Die Polizei hat angekündigt, Sonnabend beide Veranstaltungen im Adelebser Zentrum zu beobachten. 

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In Adelebsen soll es am Sonnabend eine Demonstration gegen einen möglichen Hells-Angels-Treff im Ort geben. „Wir zeigen den Hells Angels die rote Karte“, heißt es auf einem knallroten Flugzettel, mit dem auf die Demonstration hingewiesen wird. Die soll am 16. Februar zur symbolträchtigen Zeit um „5 vor 12“ am Rathaus in der Burgstraße beginnen.

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