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Göttingen Hettenser beklagen maroden Zustand des Mühlenwegs
Die Region Göttingen Hettenser beklagen maroden Zustand des Mühlenwegs
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17:29 15.05.2013
Mühlenweg in Hettensen: Anwohner beklagen den maroden Zustand der Straße. Quelle: Pförtner
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Hardegsen

Zwischen 500 000 und 700 000 Euro wären nötig, schätzte er. Ortsbürgermeister Rainer Glahe (FWG) zufolge stehe die Sanierung des Mühlenwegs schon seit vielen Jahren auf der Wunschliste des Ortsrats für den Haushalt. Bürgermeister Sjuts (parteilos) wies darauf hin, dass die Maßnahme für die Anlieger beitragspflichtig sei.

Mit den Straßenreparaturarbeiten in Asche soll hingegen nach Pfingsten begonnen werden. Nach Verlegung der Nahwärmeleitungen und Arbeiten der Eon stehen hier nun noch Straßenbelagsarbeiten aus.

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Bereits begonnen wurde der Umbau im Hagenhaus für zusätzliche Krippenplätze. Dort wird eine neue Krippengruppe des evangelischen Kindergartens mit 15 Plätzen eingerichtet. In Hardegsen sei die Versorgung mit Krippenplätzen bei einer Quote von 75 Prozent mehr als gut, hieß es in der Ratssitzung.

Die Verfügungszeit pro Kindergartengruppe wird nach Votum des Verwaltungsausschusses von den gesetzlich vorgeschriebenen siebeneinhalb Stunden auf zehn Stunden pro Woche erhöht. Grund ist der verlängerte Betreuungsbedarf. Die Mehrkosten betragen 12 000 Euro. In der Grundschule werden im neuen Schuljahr zwei Klassen mit knapp über 50 Kindern eingeschult. Noch vor gar nicht langer Zeit seien es vier gewesen, verwies Sjuts auf die Abnahme der Kinderzahlen.

Kämmerer Manfred Schöfer wird laut Ratsbeschluss allgemeiner Stellvertreter des Bürgermeisters Dieter Sjuts. Heiko Gerhardy, derzeit Vertreter, hat Elternzeit beantragt. Vom 15. Juli 2013 bis 19. September 2014 wird er freigestellt. Schöfer tritt in der Stadtverwaltung an seine Stelle.
Das Gewässer in der Schmiedewiese ist getauft.

Schmiedebeke soll es heißen, hat der Rat einstimmig beschlossen. Beke ist niederdeutsch und bedeutet Bach. Anlieger hatten den Wunsch geäußert, dass der Bachlauf einen Namen bekommen soll. Weil die Sanierungsmaßnahme Schmiedeweise und Bürgerpark noch nicht abgeschlossen sei, gebe es noch keine Endabrechnung, sagte Sjuts. 300 000 Euro sind der Stadt in diesem Jahr von Bund und Land als Fördermittel für die weitere Stadtsanierung zugesagt. 150 000 Euro muss sie selbst beisteuern.

Von Ute Lawrenz