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Göttingen Hochwasserschutz Leine: Höhere Deiche, mehr Naherholung
Die Region Göttingen Hochwasserschutz Leine: Höhere Deiche, mehr Naherholung
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19:38 10.08.2011
Von Michael Brakemeier
Zwischen Otto-Frey-Brücke und Eisenbahnbrücke: Hochwasserschutz an der Leine.
Zwischen Otto-Frey-Brücke und Eisenbahnbrücke: Hochwasserschutz an der Leine. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Die tiefere Lage der Innenstadt erfordere hier eine Erhöhung der Deiche von gut 40 Zentimetern, heißt es von Seiten der Stadtverwaltung. Daher werden der so genannte Deichverteidigungsweg angehoben und Hochwasserschutzmauern eingesetzt. 230 000 Euro – darin enthalten 45 000 Euro für Ausgleichsmaßnahmen – sollen die Arbeiten kosten. Insgesamt investieren Stadt und Land mehr als vier Millionen Euro in den bereits 2001 begonnenen Hochwasserschutz.

Stadtbaurat Thomas Dienberg bezeichnete die jetzigen Arbeiten vor dem Hintergrund, dass ursprüngliche, gemeindeübergreifende Pläne in der Vergangenheit verworfen wurden, als ein „Herumdoktern an Symptomen“ und sprach sich für eine landesweite Konzeption für einen Leine-Hochwasserschutz aus. Gleichwohl lobte er die aktuelle Zusammenarbeit von Stadt und Land. Die Besonderheit der Maßnahmen sieht die Stadt in der Verbindung von „technischem Hochwasserschutz und gleichzeitiger ökologischer Aufwertung der Leineaue“. So würden 18 neue Bäume gepflanzt, die Ufer durch Abgrabungen und Röhrichtflächen umgestaltet, was zu einer Verbesserung der Lebensräume für Vögel und Fische führen werde. Zudem, so Dienberg, werde der Naherholungswert der Uferbereiche gesteigert.