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Göttingen Höhere Gebühren für DGH-Nutzung
Die Region Göttingen Höhere Gebühren für DGH-Nutzung
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18:54 13.12.2012
Von Jürgen Gückel
Quelle: Archiv (Symbolfoto)
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Friedland

Die Gebühren sind darin durchschnittlich um 25 Prozent angehoben worden, in Einzelfällen aber auch um bis zu 55 Prozent. In diesen Ausnahmefällen aber mit der Begründung, dass die Räume saniert oder durch Umbauten deutlich größer geworden sind – etwa im DGH Lichtenhagen.

Schon in den vergangenen Jahren hatten die Prüfberichte der Kommunalaufsicht immer wieder bemängelt, dass die Erträge aus den vermieteten Räumen nicht kostendeckend seien. Eine solche Kostendeckung, so Bürgermeister Andreas Friedrichs (SPD), könne es für Dorfgemeinschaftshäuser auch gar nicht geben.

Sie wären dann nicht mehr vermietbar. Die Preise seien keine Gebühr, sondern politisch festgelegte Entgelte für Einrichtungen, die ohnehin vorgehalten werden. Der Finanzausschuss begrüßte die Überarbeitung der Tarife. „Wenn schon nicht kostendeckend, dann aber zeitgemäß“, sagte Wolfgang Meyer-Andres (Grüne).

Auch Stefan Klute (Junge Union) wünscht sich höhere Preise, diese aber möglichst einfach und als Pauschale. Darauf legt auch die Verwaltung wert. Es solle je Haus nur ein, zwei Gebührensätze geben, satt in Teil- und Sondernutzungen, mit und ohne Theke oder Heizung oder anderweitig zu untergliedern. Ansonsten solle weiter gelten, dass für die Vergabe der Räume die Kompetenz möglichst in den Ortschaften bleibt.

Die Fraktionen und Ortsräte werden die vorgeschlagenen neuen Sätze jetzt diskutieren und Änderungen vorschlagen. Frühestens ab 1. Juli 2013 sollen die neuen Sätze nach einem Ratsbeschluss dann gelten.