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Göttingen Hundskurve am Dreieck Drammetal bleibt gefährlich
Die Region Göttingen Hundskurve am Dreieck Drammetal bleibt gefährlich
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18:39 25.03.2012
Von Jürgen Gückel
Hundskurve: Trotz aller Warnungen weiter Unfallschwerpunkt.
Hundskurve: Trotz aller Warnungen weiter Unfallschwerpunkt. Quelle: CR
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Dramfeld

Nirgendwo sonst ballen sich so viele Unfall-Markierungen wie in der engen Hundskurve von der Autobahn 38 auf die A 7 in Richtung Kassel. Meist sind es Marken, die für Nässe und unangemessene Geschwindigkeit stehen.

Hundskurve – so nennt man im Rennsport eine sich immer schärfer zuziehende Kurve. Diese für Autofahrer nach stundenlanger schneller Geradeausfahrt überraschend immer enger werdende Kurve ist es, die bei zu hohem Tempo zu Unfällen führt. 36 waren es laut Statistik im vergangenen Jahr.

Tempo auf 60 reduziert

Dabei glaubte die Polizei die Gefahrenstelle schon entschärft zu haben. Weil es in den ersten Jahren nach Fertigstellung des Autobahndreiecks hier 35, 40 Unfälle gab, wurde das Tempo auf 60 reduziert, wurden massiv wirkende Betonwände statt Leitplanken installiert und augenfällige Markierungen angebracht. 2010 passierten darauf nur noch 15 Unfälle. 2011 aber krachte es gleich in den ersten Wochen wieder mehrfach. Darauf wurden erneut riesige gelbe Warnschilder – eigentlich für Serpentinen gedacht – angebracht, die auf eine gefährliche Hundskurve verweisen. Dennoch kracht es Mal um Mal weiter.

Und neuerdings, so Peter Volkmer, Chef der Autobahnpolizei, gilt auch die Auffahrt von der A 38 in Richtung Hannover als Schwerpunkt. 15 Unfälle gab es hier 2011, meist bei Nässe, was zum Verdacht führte, dass die Griffigkeit der Fahrbahn nachgelassen hat. Entsprechende Messungen sind schon veranlasst.