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Göttingen IGS Geismar und Heinrich-Böll-Schule nach Wasserrohrbruch geschlossen
Die Region Göttingen IGS Geismar und Heinrich-Böll-Schule nach Wasserrohrbruch geschlossen
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16:59 25.06.2015
Von Ulrich Schubert
Rohrbruch an der IGS in Geismar.
Rohrbruch an der IGS in Geismar. Quelle: Knapp/EF
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Göttingen

Offenbar bei Wartungsarbeiten war gegen 9.30 Uhr das Rohr einer Ringleitung für die Hydranten am Geismarer Schulzentrum  geborsten. Die Mitarbeiter einer Firma hätten den Druckabfall und hoch gedrückte Pflastersteine über der Bruchstelle in der Nähe eines Hydranten bemerkt, erklärte der stellvertretende IGS-Leiter Stefan Knapp. Darauf sei sofort die Hauptleitung für das gesamte Areal gesperrt worden. Folge: In der IGS funktionierten die Toilettenspülungen und Wasserhähne nicht mehr. "Außerdem konnte die Mensa nicht weiter kochen", sagte Knapp.

Das Gleiche traf die Heinrich-Böll-Schule, bestätigte Schulleiterin Claudia Gunkel-Mann. Ihr besonderes Problem: Für die zum Teil mehrfach behinderten Schüler aus ganz Südniedersachsen "mussten wir erst einmal die Busse zurückrufen beziehungsweise eine Beförderung organisieren". Parallel seien alle Eltern der 111 Kinder und Jugendlichen informiert worden. "Immerhin konnten wir vorher noch zu Mittag essen", fügt sie an. Die IGS-Mensa hatte das Essen für die Heinrich-Böll-Schule schon vor dem Rohrbruch zubereitet.

Wie lange die Reparatur der geborstenen Leitung dauern wird, ist nach Angaben der Göttinger Stadtverwaltung vorerst unbekannt. Sicher sei aber, dass am Freitag an der IGS wieder unterrichtet wird, sie hatte bereits am Donnerstagmittag wieder Wasser. An der Heinrich-Böll-Schule hingegen fällt der Unterricht auch am Freitag aus, sie hängt direkt an der geplatzten Ringleitung. Über die Ursache des Rohrbruches gab es am Donnerstag noch keine Angaben.   

Dieser Artikel wurde aktualisiert