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Göttingen „Ich würde das nicht aushalten“
Die Region Göttingen „Ich würde das nicht aushalten“
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18:22 24.02.2016
Viele Kinder und auch Erwachsene wissen noch viel zu wenig über Afrika und Uganda“, findet Eva Döhr.
Viele Kinder und auch Erwachsene wissen noch viel zu wenig über Afrika und Uganda“, findet Eva Döhr. Quelle: Wenzel
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Göttingen

„Viele Kinder und auch Erwachsene wissen noch viel zu wenig über Afrika und Uganda“, findet Eva Döhr. Die 20-Jährige hat für das „Ewaka-Projekt“ den Workshop über die ugandische Kultur und die Situation von Straßenkindern in dem afrikanischen Land organisiert.

„Ich würde das nicht aushalten“, sagt Nicole, eine der Schülerinnen, nach der Unterrichtseinheit über die Situation dortiger Straßenkinder. Noch am Vortag hätten die Schüler gemeinsam traditionelle ugandische Chapati gekocht. „Superlecker“ seien die, aber „nichtmal das können sich die Straßenkinder leisten,“ staunt sie ungläubig.

Döhr will aber auch zeigen, dass es in Uganda nicht nur Armut gebe, „sondern auch eine tolle Kultur“. Bei den Workhops an Schulen in ganz Deutschland begleiten sie deshalb Musiker und Tänzer von der ugandischen „Keiga-Dance-Company“. Die haben haben mit den Schülern das Trommeln traditioneller Rhythmen und Tänze geübt. Das Auseinandersetzen mit anderen Kulturen trage langfristig auch zu mehr Akzeptanz bei, glaubt Jonas Byiruhanga von der Keiga-Dance-Company.Außerdem habe das gemeinsame Trommeln und Tanzen den Zusammenhalt der Klassengemeinschaft gestärkt, findet Iris Bruse, die Stellvertretende Schulleiterin am OHG.

Am Donnerstag, 25. Februar, um 18 Uhr wollen die Schüler das Gelernte im OHG an der Godehardstraße vorführen: „Es wird getanzt, getrommelt, gegessen und erklärt, was es mit dem Projekt auf sich hat“, kündigt Nicole an. Die Einnahmen sollen an das ugandische Straßekinderprojekt von Ewaka und der Keiga-Dance-Company fließen. hö