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Göttingen Impfaktionen in Schulen
Die Region Göttingen Impfaktionen in Schulen
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13:03 28.09.2009
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Während des Besuches werden alle Impfausweise durchgesehen. Es gibt Beratungen zu fehlenden Impfungen. Falls erforderlich wird auch direkt in der Schule gegen Masern-Mumps-Röteln und/oder Tetanus-Diphtherie-Keuchhusten-Kinderlähmung geimpft, wenn die Einverständniserklärung der Eltern vorliegt. Darüber hinaus erhalten die Schülerinnen und Schüler schriftlich individuelle Empfehlungen wegen weiterer Schutzimpfungen wie zum Beispiel gegen Hepatitis B, Windpocken und Gebärmutterhalskrebs.

Nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut in Berlin (STIKO) sollten die Schülerinnen und Schüler in diesem Alter zweimal gegen Windpocken, Masern-Mumps-Röteln und dreimal gegen Hepatitis B geimpft sein sowie nach vollständig abgeschlossener Grundimmunisierung im Säuglingsalter und nach einer Tetanus-Diphtherie-Keuchhusten-Auffrischimpfung vor der Einschulung zwischen dem 9. und 17. Lebensjahr eine weitere Auffrischimpfung gegen Tetanus-Diphtherie-Keuchhusten-Kinderlähmung erhalten.

Der Impfaktion des Gesundheitsamtes vorausgegangen ist der Versand von Informationsmaterial sowie von allen notwendigen Unterlagen an Schulen und Eltern. Ziel der Aktion, die in den vergangenen Jahren sehr gute Resonanz hatte, ist es, durch Information der Eltern in Kombination mit der direkt in der Schule angebotenen Impfmöglichkeit den Impfschutz der gesamten Altersgruppe zu vervollständigen. Denn ein ausreichender Impfschutz ist die beste Vorsorge zur Vermeidung von Infektionskrankheiten, die durch eine vorherige Impfung abgewendet werden können.

pdg