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Göttingen „Unser Dorf fährt elektrisch“
Die Region Göttingen „Unser Dorf fährt elektrisch“
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15:55 22.11.2017
Ein Ladekabel steckt in einem Elektroauto. In den Leader-Regionen Harz-Weser-Land, Göttingen-Land und Osterode sollen die Fahrzeuge für Carsharing-Modelle eingesetzt werden.
Ein Ladekabel steckt in einem Elektroauto. In den Leader-Regionen Harz-Weser-Land, Göttingen-Land und Osterode sollen die Fahrzeuge für Carsharing-Modelle eingesetzt werden. Quelle: dpa
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Northeim

„Interessierten fällt es oftmals schwer sich vorzustellen, wie Carsharing in kleineren Orten funktionieren und wirtschaftlich sein kann“, hat Projektmanagerin Finja Mieth festgestellt. „Als hilfreich haben sich kreative Beispiele erwiesen die zeigen, wie man das gemeinschaftlich genutzte elektrische „Dorfauto“ mit gewerblichen, öffentlichen oder gemeinnützigen Nutzungen kombinieren kann“, weiß Mieth aus den Erfahrungen seit Beginn des Dorfwettbewerbs zu berichten.

Mieth, Projektmanagerin des Wettbewerbs „Unser Dorf fährt elektrisch“, ist deshalb derzeit viel unterwegs. Bei Interesse besucht sie die Ortschaften und stellt das Projekt, die Abläufe und notwendigen Schritte sowie die Vorteile für die teilnehmenden Dörfer, vor. Dabei geht es um gelungene Beispiele, wie das funktionierende Carsharing in der Gemeinde Werther in Thüringen-

Ortsräte, Vereine, Initiativen sowie Zusammenschlüsse von Privatpersonen können sich für ihren Ort am Wettbewerb beteiligen. Und nach Angaben des Landkreises Northeim sich für eine Informationsveranstaltung, geleitet von Projektmanagerin Mieth, anmelden.

Für die Teilnahme am Wettbewerb sind Daten zum Ort abzugeben. Wenn aufgrund dieser Informationen die Teilnahme aussichtsreich ist, kann das Dorf in die Erarbeitung eines Geschäftsmodells zum eCarsharing einsteigen. Wobei innerhalb von sechs Monaten im Ort ausreichend Nutzer gefunden werden müssen, um ein Carsharing mit einem Elektrofahrzeug zu betreiben.

Ortschaften, die aufgrund überzeugender Konzepte als Wettbewerbsgewinner ausgewählt werden, erhalten neben der Ladesäule einen Zuschuss zu den Leasingkosten von 70 Prozent im ersten Jahr und 30 Prozent im zweiten Jahr. Die Zweit- und Drittplatzierten erhalten die Ladeinfrastruktur.

Projektmanagerin Finja Mieth ist unter der Telefonnummer 0551 / 5253048 oder per E-Mail an mieth@landkreisgoettingen.de errreichbar. Außerdem steht auch Caroline Werner per E-Mail an cwerner@landkreis-northeim.de für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Alle Informationen zum Wettbewerb unter www.landkreis-northeim.de.

Von Angela Brünjes