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Göttingen Innenstadtleitbild Göttingen: „Emissionsfreie“ City
Die Region Göttingen Innenstadtleitbild Göttingen: „Emissionsfreie“ City
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07:10 17.06.2019
Parken oder nicht Parken: die Friedrichstraße grenzt direkt an die Fußgängerzone. Quelle: Christina Hinzmann
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Göttingen

Das für Göttingen gültige Innenstadtleitbild 2011, ein Werk, in dem unterschiedliche Ziele und Grundlagen der Stadtentwicklung festgelegt sind, soll geändert werden. Die Punkte Klimaschutz und Verkehr stehen zur Diskussion.

In der Sitzung des Bauausschusses am Donnerstag, 20. Juni, wird das Thema beraten. In die Aktualisierung, so ein interfraktioneller Antrag zur Sitzung, sollen Ziele aus dem „Klimaplan Verkehrsentwicklung“ aus dem 2015 übernommen werden. Darin geht es im Wesentlichen auch um den Verkehr in der Innenstadt. Ein Ziel, das ins Innenstadtleitbild aufgenommen werden soll, ist eine „emissionsfreie Stadt- und City- Logistik”. Um das durchzusetzen und um weitere Ideen zu entwickeln, sollen gemäß der Vorlage „Pro City einbezogen und alle Ziele vor dem Hintergrund der Stützung für den Einzelhandel diskutiert werden”. Gerade erst sorgt ein Änderungsantrag zur Stadthallensanierung für Diskussionen in der Innenstadt. Darin wird die Schließung der Verkehrsschleife Theaterstraße-Burgstraße-Friedrichstraße genannt.

Leitbild ist nicht rechtsverbindlich

Das Innenstadtleitbild gibt den inhaltlichen Rahmen für Planungen und Veränderungen in der City vor, es ist aber nicht rechtsverbindlich. „Autoverkehr in der Innenstadt ist eine Belastung für Handel und Aufenthaltsqualität”, heißt es in der Vorlage, in der die Aktualisierungen für das Leitbild aufgeführt sind. Diese Erkenntnis habe in den 80er Jahren zur heutigen Fußgängerzone geführt. Klimaschutz im Straßenverkehr müsse man aktiv voranbringen und gleichzeitig darauf achten, den Einzelhandel nicht noch mehr belasten.

40 Prozent weniger CO2-Emissionen

Logistik und Kundenströme können nicht von heute auf morgen verändert werden, Menschen und Handel benötigen Vorlauf, um Ideen zu entwickeln und sich an neue Ideen zu gewöhnen”, so soll es im Leitbild stehen. Der Rat hatte sich mit dem Beschluss zum „Klimaplan Verkehrsentwicklung“ im Jahr 2015 verpflichtet, bis 2025 40 Prozent der CO2 Emissionen im Straßenverkehr in Göttingen zu reduzieren.

Angebote dezentralen Parkens am Cityrandbereich mit ÖPNV- oder Mietfahrrad-Anbindung in die Innenstadt sind neben vielen anderen ein weiterer Punkt, der festgeschrieben werden soll. Ebenso das Thema Regulierung des Verkehrs in der City. Ein Mittel dazu sind Poller an den Straßen, die in die Fußgängerzone führen. Dafür erstellt die Stadtverwaltung derzeit ein Konzept.

Der Bauausschuss des Rates tagt am Donnerstag, 20. Juni, im Neuen Rathaus am Hiroshimaplatz. Beginn der Sitzung ist um 16 Uhr.

Von Britta Bielefeld

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