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Göttingen Interview: Oppermann korrigiert – Kaufmann auch
Die Region Göttingen Interview: Oppermann korrigiert – Kaufmann auch
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16:35 07.08.2019
Im Sommerinterview mit dem Tageblatt hatte der SPD-Bundestagsabgeordnete die Debatte um die Nachfolge von Uni-Präsidentin Ulrike Beisiegel kritisiert. Nun räumt Oppermann einen Irrtum ein, bleibt aber grundsätzlich bei seiner Kritik. Quelle: Dpa
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Göttingen

Nachhall zum Redaktionsgespräch mit Thomas Oppermann: In seinem Sommerinterview hatte der Göttinger SPD-Bundestagsabgeordnete die zum Teil hitzig geführte Debatte um die Nachfolge von Uni-Präsidentin Ulrike Beisiegel kritisiert. Dabei räumt Oppermann einen Irrtum ein, den er bedauere. Der Göttinger Theologe Prof. Thomas Kaufmann, der sich an die Spitze der Kritiker gesetzt habe, habe nicht das verlorene Religionscluster verantwortet, sondern sei Sprecher des Aufklärungsclusters gewesen, das nur bis zum Vorantrag kam. Oppermann bleibt bei seiner Kritik, dass nach den nicht gut genug bewerteten Clustern jetzt nicht die Politik in den Gremien, sondern kreative und innovative Wissenschaft im Vordergrund stehen müsse. Nur so könne Göttingen den Anschluss halten.

Auch der in Rede stehende Prof. Thomas Kaufmann nimmt auf das Oppermann-Interview Bezug und stellt klar: „Ich war auf Bitten der Präsidentin der Universität Göttingen, Frau Prof. Beisiegel, und des Vizepräsidenten für Forschung, Prof. Diederichsen, im Rahmen der ersten Runde der Exzellenzcluster federführend an der Ausarbeitung eines Vorantrags zum Thema ,Wissenschaft der Aufklärung' beteiligt.“ Dieser Vorantrag sei im September 2017 durchgefallen, während das von anderen Kolleginnen und Kollegen ausgearbeitete Religionscluster eine Runde weitergekommen sei. Kaufmann: „In der Spätphase des Antragsstellungsprozesses trat ich auf Bitte von Frau Beisiegel und des Sprechers des Religionsclusters, Herrn Prof. König, in den Kreis der sogenannten PIs (Principal Investigators) ein. Ein nennenswerter Einfluss auf die Ausrichtung des Clusters war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich. Woher der Vizepräsident des Deutschen Bundestages, Herr Thomas Oppermann, weiß, wie viel Zeit ich in die Opposition gegen eine in wesentlichen Aspekten bis heute verfahrenstechnisch unklare Präsidentenwahl investiert habe, entzieht sich meiner Kenntnis.“

So erreichen Sie den Autor:

E-Mail:
c.oppermann@goettinger-tageblatt.de

Twitter:
https://twitter.com/
tooppermann

Facebook:
https://www.facebook.com/christoph.oppermann

Von Christoph Oppermann

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