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Göttingen Jagdhornbläserchor der Universität Göttingen spielt in Klosterkirchen
Die Region Göttingen Jagdhornbläserchor der Universität Göttingen spielt in Klosterkirchen
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08:00 24.10.2019
Der Jagdhornbläserchor der Forstlichen Fakultät Göttingen spielt während der Hubertmusmessen in Bursfelde und Nikolausberg. Quelle: r
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Bursfelde/Nikolausberg

Die Leitung übernimmt jeweils Andreas Buck-Gramcko. „In herbstlich bunter Kirche und bei Kerzenschein halten Pastor Klaus-Gerhard Reichenheim in Bursfeldeund Pastorin Charlotte Scheller in Nikolausberg die Predigt“, teilt Susanne Sprauer, Mitglied der Bläsergruppe mit.

Die Musiker spielen Parforcehörner. Diese „Naturjagdhörner“ hätten keine Ventile, „sodass die Tonhöhe allein durch die Spannung der Lippen bestimmt wird“, so Sprauer. Der Bläserchor spiele in diesem Jahr Stücke von Charles Tyndare (1858-1921), Gustave Rochard (1866-1924), Jules Cantin (1874-1956) und Oliver Kersken (*1967).

Hubertusmesse zum 34. Mal im Raum Göttingen

Der Jagdhornbläserchor und beide Kirchengemeinden veranstalten die Hubertusmesse zum 34. Mal im Raum Göttingen. Sie basiert auf einer Legende um den Heiligen Hubertus, Schutzpatron der Jäger und Schützen.

Dieser führte in seiner Jugend ein vergnügungssüchtiges Leben und war als wilder Jäger bekannt. An einem Sonntag erschien ihm auf der Jagd ein weißer Hirsch mit einem Kreuz zwischen den Geweihstangen, der ihn ermahnte, von seinem bisherigen Leben abzulassen und sich zum Christentum zu bekennen. Hubertus gehorchte dieser Aufforderung und wirkte fortan als Missionar.Die musikalische Hubertusmesse entwickelte sich erst im Laufe des 19. Jahrhunderts.

Von Stefan Kirchhoff

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