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Göttingen Ausstellung von Bildern zu Klima- und Umweltschutz
Die Region Göttingen Ausstellung von Bildern zu Klima- und Umweltschutz
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18:00 16.03.2019
Rainer W. Hoffmann (rechts) stellt eines der ausgestellten Bilder vor. Quelle: Max Brasch
Göttingen

Der Verein „Klimaschutz Göttingen“ hat eine Ausstellung von Bildern zum Thema Umwelt und Klimaschutz in den Räumlichkeiten der Göttinger Volkshochschule eröffnet. Unter dem Titel „Jugend malt Klima-Visionen“ sind gemalte Bilder von Schülern verschiedener Grund-, Ober- und Berufsschulen zu sehen, die sich künstlerisch mit der Zukunft unseres Planeten auseinandergesetzt haben. Vor der Eröffnung leiteten Rainer W. Hoffmann, Vorsitzender des Vereins „Klimaschutz Göttingen“ und Matthias Moebius, Kunstlehrer des Otto Hahn Gymnasiums, mit Vorträgen in die Thematik ein.

Auf einem Bild ist ein Eisbär zu sehen, der in grüner Landschaft steht und sein weißes Fell wie ein Kleidungsstück ablegt, weil er es nicht mehr brauchen kann. Ein anderes Werk zeigt die Bestäubung durch Bienen als Plastik in einem Museum der Zukunft, weil es in dieser keine Bienen mehr gibt. Ein weiteres Gemälde ist geteilt: Auf der linken Seite ist die düstere Vision einer zerstörten Umwelt zu sehen, die rechte zeigt eine Welt, wie sie sein könnte, wenn die Umweltzerstörung gestoppt würde. Obwohl sich die einzelnen Ausstellungsstücke in Stil, Farbe und Kunstrichtung teils stark unterscheiden, haben sie doch eins gemeinsam: Sie behandeln ein sehr ernstes Thema und regen zum Nachdenken an.

Eine komplexe Thematik anschaulich darstellen

„Ich freue mich sehr über das Interesse der Jugendlichen am Klima- und Umweltschutz“, sagte Hoffmann einleitend. Das zeige auch das Engagement zahlreicher Jugendlicher bei der „Fridays for Future“-Demonstration in Göttingen am Tag zuvor. „Ich habe sehr viele kreative Plakate gesehen, aber sie vermitteln Informationen nur im Telegrammstil. Mit Bildern lässt sich das komplexe Thema anschaulich darstellen“, erklärte Hoffmann weiter. Anders ließen sich die kaum vorstellbaren Dimensionen, wie zum Beispiel der Anstieg des Meeresspiegels, gar nicht begreifbar machen.

Als Kunstexperte war Matthias Moebius vom Otto Hahn Gymnasium vor Ort. „Eindrucksvolle Bilder bleiben im Kopf und können so eine Verhaltensänderung bewirken“, erläuterte Moebius. Kunst dürfe durchaus politisch sein und müsse nicht den Anspruch der Neutralität erfüllen: „Alles, was unter gesellschaftlichen Bedingungen entsteht, transportiert eine politische Aussage“, so Moebius weiter.

Die Ausstellung „Jugend malt Klima-Visionen“ im Seminargebäude der Volkshochschule Göttingen-Osterode, Bahnhofsallee 7, Göttingen, ist noch bis zum 11. Mai für Besucher zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Von Max Brasch

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