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Göttingen Kassiererinnen des Freibads Rosdorf behalten vorerst ihren Posten
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18:11 09.10.2014
Von Andreas Fuhrmann
Wie viele Gäste das Freibad Rosdorf nutzen, ohne zu bezahlen, ist nicht bekannt. Quelle: Vetter
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Rosdorf

Bislang werden im Rosdorfer Freibad pro Saison zwei Kassiererinnen eingesetzt – bei gutem Wetter sei die Kasse in der Regel von etwa 10 bis 19.30 Uhr besetzt, sagte Haberlandt. Bei schlechtem Wetter übernehmen Haberlandt und sein Team die Einlasskontrolle. „Wenn dann das Wetter gut wird, kann es schon mal problematisch werden. Dann geht uns auch schon einmal einer durch die Lappen“, sagte Haberlandt.

Wie viele das seien, könne er aber nicht sagen. Mit einem neuen Kassen- und Zutrittsystem könnte man eine der Kassiererinnen ersetzen. Das würde ungefähr zu seiner Ersparnis von 10 000 Euro pro Jahr führen, erklärte Haberlandt.

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„Wenn sich fünf bis sechs Schlingel im Monat ohne zu bezahlen ins Freibad schleichen, wird sich das nicht rechnen“, sagte Dieter Eikenberg (Grüne) und schob die Frage an Haberlandt hinterher: „Braucht ihr überhaupt unbedingt ein neues System?“ „Wir kriegen das auch so hin“, entgegnete der Schwimmmeister. „Mit den zwei Kassiererinnen sind wir bis jetzt immer gut gefahren.“

Keine Notwendigkeit

Ein neues System rechne sich erst frühestens nach fünf Jahren, gab Jörg Kunkel (SPD) zu bedenken. Und Sören Steinberg (SPD) ergänzte: „Die Massen gehen nicht schwarz ins Freibad. Derzeit sehe ich keine Notwendigkeit für ein neues Kassensystem.“

Dem pflichtete Johannes Siemes (CDU) bei: „Wir sollten das nicht mit Gewalt durchsetzen.“ Jörg Winter (CDU) gab zu bedenken, dass ein Kassenautomat wenig kundenfreundlich sei. Das könnte viele Freibadgäste abschrecken.

Eikenberg sprach noch die moralische Komponente an. Ohne das neue System, das sich ohnehin erst nach vielen Jahren rechnen würde, hätten zwei Bürger Arbeit – und die Freibadgäste einen Ansprechpartner am Eingang. Kunkel fasste daraufhin zusammen, was wohl alle über ein neues Kassensystem dachten: „Das wird wohl nichts.“

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