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Göttingen Antrag abgelehnt: Keine Hundetüten fürs Bratental
Die Region Göttingen Antrag abgelehnt: Keine Hundetüten fürs Bratental
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00:18 27.11.2018
Für das Bratental wird es keinen Automaten für Hundekot-Tüten geben.
Für das Bratental wird es keinen Automaten für Hundekot-Tüten geben. Quelle: R
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Roringen

Jeder einzelne Hundekottütenautomat, erklärte die Verwaltung im Ortsrat am Donnerstagabend, kostet in der Anschaffung und Unterhaltung im ersten Jahr 450 und in den Folgejahren jeweils 100 Euro einschließlich der Personalkosten zur Bestückung und Materialkosten der Tüten. Die Verwaltung: „Diese Mittel sollen in Göttingen nicht aus Steuermitteln zur Verfügung gestellt werden.“ Die Haltung eines Hundes sei „eine individuelle private Entscheidung und beinhaltet das Umsorgen des Hundes in jeder Hinsicht“. Grundsätzlich sei jeder Hundebesitzer zur Beseitigung der Hundehinterlassenschaften seines Tieres verpflichtet. Materialien hierfür müssten Hundebesitzer selbst kaufen und mitführen. Gefüllte Tüten könnten in den nächsten öffentlichen Abfalleimer geworfen werden – auch auf Spielplätzen – oder in die eigene Abfalltonne.

Defibrillator fürs DGH

Zum gewünschten Bau eines Gehwegs vom Altdorf Roringen zum Menzelberg nannte die Verwaltung keinen verbindlichen Termin. Im städtischen Haushalt seien dazu keine Mittel eingestellt.

Mit großer Mehrheit sprach sich der Ortsrat für die Anschaffung eines Defibrillators für das Dorfgemeinschaftshaus/Feuerwehrhaus aus. Großes Interesse gibt es für Bauplätze im künftigen Baugebiet „Am Menzelberg“, teilte die Verwaltung mit. Für die sieben Grundstücke lägen 250 Bewerbungen vor. Mit einer Entscheidung sei im Februar 2019 zu rechnen.

Von Matthias Heinzel

24.11.2018
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27.11.2018