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Göttingen Matschbereich ist in der Kita in Groß Ellershausen der Renner
Die Region Göttingen Matschbereich ist in der Kita in Groß Ellershausen der Renner
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16:02 26.08.2019
Der neu gestaltete Sandkasten zog die Kinder besonders an. Quelle: vw
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Göttingen

„Der Garten ist so wunderschön, kein Kind will mehr nach Hause gehen“, heißt es in einer selbst gedichteten Liedzeile. Das ganze Lied bekamen die Eltern der Kinder beim Einweihungsfest der Kindertagesstätte St. Martini in Groß Ellershausen zu hören. Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen im Inneren und der Umgestaltung des Außenbereichs zweifelte keiner der Anwesenden an der Aussage.

Jörg Friedrichs Quelle: vw

„Ich will jetzt endlich in den Sandkasten“, forderten die Jüngsten vehement. Das großzügig gestaltete Terrain mit geschälten Baumstämmen und Felsen als Umrahmung, erinnerte so gar nicht an die sonst üblichen Sandkisten. „Der alte Sandkasten war marode, deswegen musste er erneuert werden“, berichtet Jörg Friedrichs, der als ehrenamtlicher Kita-Beauftragter des Kita-Verbandes der Stadt Göttingen den Verantwortlichen mit Rat und Tat zur Seite stand.

Baumaßen bedeuten auch Rüttelplatten und Bagger. „Einige Kinder haben am Fenster gesessen und begeistert zugeguckt“, erinnert sich Leiterin Anja Waldschmidt an die arbeitsreichen und teilweise auch lauten Wochen. Doch der Blick in die glücklichen Gesichter der Kinder entschädigte für die nicht immer ganz einfache Zeit, denn beispielsweise waren die Außenanlagen in dieser Zeit nur eingeschränkt begehbar.

Anja Waldschmidt. Quelle: vw

Ein paar Büsche und Bäume fehlen noch, um als Schattenspender zu dienen. „Angedacht sind auch Johannisbeerbüsche, von denen die Kinder dann naschen können“, sagt Jörg Friedrichs. Naschen war beim Einweihungsfest ebenfalls ein gutes Stichwort, denn unter den zahlreichen Speisen, die von den Eltern und Erzieherinnen mitgebracht worden waren, befanden sich auch Süßigkeiten, die nur zu gern von den Kindern gegessen wurden. Aber auch für diejenigen, die lieber herzhaft essen, gab es Gegrilltes.

Bewegung steht an erster Stelle

Insgesamt 40 Kinder (15 Krippen-, 25 Kindergartenplätze) kommen jeden Tag in die Tagesstätte. Die Regel-Öffnungszeit ist von 8 bis 16 Uhr, von 7 bis 8 Uhr gibt es eine Sonder-Öffnungszeit. Insgesamt gehören zehn Erzieherinnen zum Team, darunter beispielsweise auch eine Sozialassistentin und eine Fachkraft für Sprache. Extrem großen Wert wird von Leiterin Waldschmidt und ihren Kolleginnen auf Bewegung gelegt. „Bewegung ist die wichtigste Voraussetzung für die geistige Entwicklung von Kindern“, verdeutlicht die Leiterin, die ihre Schützlinge zumindest an diesem Tag nicht dazu animieren musste. Allein die Schatzsuche im neu gestalteten Sandkasten war der Renner. Schminken und eine Schokokuss-Maschine gehörten außerdem zu den Attraktionen.

Und nicht zu vergessen natürlich die Matsch-Ecke. Sich mit Erlaubnis schmutzig zu machen, ein Traum für die Kinder. „Es ist ja nur Sand, und wir haben auch eine Dusche. Die Eltern wissen, dass sie immer Kleidung zum Wechseln mitgeben müssen“, erklärt Waldschmidt.

Schlafraum für die Krippengruppe

Im Inneren der Tagesstätte wurden auch Veränderungen vorgenommen, beispielsweise ein Schlafraum für die Krippengruppe geschaffen. „Es wurden darüber hinaus noch Kita-Räume getauscht, sodass es jetzt einfach mehr Platz zum Gestalten gibt“, freut sich die „Chefin“. Durch Eigeninitiative, den 2015 gegründeten Förderverein und durch die Spenden des Real-Marktes und des Citroёn-Autohauses Friedrich Rolf ließen sich die Wünsche überhaupt erst realisieren. „Die Kinder genießen den neu gestalteten Garten, haben ein Haus, wo sie sich wohlfühlen und damit beste Chancen für den Start ins Leben“, bekräftigt Waldschmidt.

Die Matschecke. Quelle: vw

Bereits im nächsten Jahr wartet die nächste Feier auf die Kita, denn dann besteht die Einrichtung seit 50 Jahren.

Von Vicki Schwarze

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