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Göttingen Klein verteidigt sich
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18:16 08.03.2012
Von Matthias Heinzel
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Göttingen/Freiburg

Zu den von der Belegschaft kritisierten, der GfbV in Rechnung gestellten Prozesskosten erklärt der Freiburger Anwalt, er führe als rechtmäßiger Vertreter der GfbV einzelne Rechtsstreitigkeiten gegen einzelne Personen durch, die Mitglieder der GfbV seien: „Alle diese Verfahren betreffen die GfbV.“

Gegenüber dem Tageblatt wiederholte Klein, die Mitgliederversammlung im November 2011, auf der die Belegschaft ihn abwählte, sei nicht legal einberufen worden. Für die jährlich 60 000 Euro für das GfbV-Büro in Bosnien, über die er Rechenschaft verlange, seien keine ausreichenden Belege vorhanden gewesen. Neben seiner Auffassung, GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch habe 70 000 Euro zu Unrecht erhalten, habe er auch die Bosnien-Zahlungen der Göttinger Staatsanwaltschaft zur Kenntnis gegeben. Zu ihm von der Belegschaft vorgeworfenen Kontensperrungen erklärte Klein, er habe nur das Vier-Augen-Prinzip durchsetzen und damit verhindern wollen, dass Einzelpersonen über GfbV-Gelder verfügen können.

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