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Göttingen Koffer oder Trolley, Reisetasche oder Rucksack: Wie halten es Göttinger?
Die Region Göttingen Koffer oder Trolley, Reisetasche oder Rucksack: Wie halten es Göttinger?
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00:53 26.07.2014
Von Britta Eichner-Ramm
Mit großem und kleinem Rucksack: Andreas Bauer aus Augsburg ist auf dem Weg nach Hamburg. Quelle: Eichner-Ramm
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Göttingen/Duderstadt

Er werde daher einen Hartschalenkoffer mit vier Rollen wählen. Ganz anders das Gepäckstück, das eine Familie für den Sommerurlaub im Strandhotel packt.

„Leichte Rollenreisetaschen mit vielen Möglichkeiten, etwas hineinzustopfen“, so Rode, böten sich an. Der Trend beim Reisegepäck gehe grundsätzlich hin zu bunten, farbenfrohen Koffern, die auch leer nicht zu schwer sein sollen, hat Rode beobachtet. Ob Reisetasche oder Koffer, groß oder klein – Hauptsache Rollen.

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Das wissen auch die meisten Reisenden zu schätzen, die mit Bus oder Bahn unterwegs sind. „Das ist einfach bequem“, sagt Tanja aus Frankfurt, die für ihren Wochenendtrip nach Göttingen einen kleinen schwarzen Trolley mitgebracht hat. Dieser gehe im Flugzeug sogar noch als Handgepäck durch, nennt sie einen weiteren Vorteil ihres Gepäckstücks.

„Rollen sind genial“

Auch Graciela Karl aus der Nähe von Regensburg ist froh, dass ihr großer Koffer Rollen hat. „Rollen sind genial“, betont sie, schränkt aber ein: „Sonst nehme ich lieber einen Rucksack. Aber jetzt bin ich auf dem Weg zu einer Fortbildung.“ Wegen der Bücher also diesmal der Koffer.

Obenauf hat die 49-Jährige noch eine Laptoptasche geschnallt. Für die reiseerfahrene Regensburgerin ist das Leergewicht ebenso ein Kriterium bei der Wahl des Gepäckstücks wie die Art der Reise. Bei einer Flugreise müsse der Koffer vor allem stabil sein, gehe es hingegen mit dem Auto in die Ferien, ist eher weiches Gepäck gefragt, was sich gut verstauen lässt, sagt Karl.

Annegret Erb aus Kiel schwört auf ihren Marken-Rollenkoffer. Der sei im Flugzeug ideal, aber auch im Reisebus, mit dem sie in Göttingen eine Pause eingelegt hat. Sie habe das Gepäckstück schon viele Jahre, und „es war noch nie was dran“. Robuste Skaterrollen und stabile Reißverschlüsse seien wesentliche Gründe dafür.

Und der Koffer sei flexibel: „Er lässt sich gut packen. Man kann bei einer Studienreise auch aus dem Koffer leben. Das ist unheimlich praktisch“, findet die 51-Jährige.

„Der kann nicht so schnell eingedrückt werden“

Kleine Trolley-Koffer sind für Kurztrips gefragt. „Der kann nicht so schnell eingedrückt werden“, begründet die 16-jährige Jessie Janura. Die Göttingerin ist mit dem Bus zu ihrem Papa nach Braunschweig unterwegs – im blauen Trolley Geschenke, die nicht kaputt gehen sollen.

Und auch Hendrik Hogrefe, der in Cambridge studiert, genügt für den Heimatbesuch in Göttingen das kleine silber-blaue Köfferchen mit Rollen. „Das ist einfach bequem“, meint der 23-Jährige und ergänzt, dass er Rucksäcke nicht mag: „Das drückt an der Schulter.“

Ganz anderer Auffassung ist da Andreas Bauer aus Augsburg. Der 30-Jährige ist auf dem Weg nach Hamburg in Göttingen vom Zug auf den Bus umgestiegen. „Rucksack ist super“, meint er. Sein 65 Liter fassendes Traveller-Modell lasse sich gut packen, versichert Bauer. Wegen des Hüftgurtes sei es auch kein Problem, wenn der Rucksack mal „etwas schwerer ist.“

Wie zum Beispiel bei der einwöchigen Wander-Tour im vergangenen Jahr, als er etwa 15 bis 18 Kilogramm auf dem Buckel hatte. Meist benötige er aber ohnehin nicht viel auf Reisen.

Eine große Sporttasche hat Manuel Stender aus Rhumspringe für die einwöchige Studienfahrt nach England gepackt. „Das war die Vorgabe, weil sich Reisetaschen im Bus besser verstauen lassen“, erklärt der Schüler. Auf der Tasche hat er ein Kissen befestigt, als Handgepäck dient ein kleiner Rucksack. Zurück in Göttingen, komplettiert eine stabile Plastiktasche voll mit Einkäufen das Reisegepäck des 18-Jährigen.

Göttinger zeigen ihr Reisegepäck. © Eichner-Ramm