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Göttingen Politik im Zeichen der Kachel
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13:39 16.02.2019
Legendär: Die Kacheln der Stadthalle. Quelle: Christina Hinzmann / GT
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Göttingen

Eine bemerkenswerte Sitzung hat der Göttinger Rat am Freitag hinter sich gebracht, und Stadtbaurat Thomas Dienberg versucht offenbar, einen prominenten Platz in der Göttingen-Chronik zu ergattern. „Was macht sie so sicher, ob ein Abriss und Neubau günstiger wird als die Sanierung der Halle“, fragte er die Sanierungsgegner. „Nix, nada, niente – nothing“, müsste die ehrliche Antwort jedes Diskutanten lauten. Und jetzt mal eine Gegenfrage: Kann jemand das Gegenteil behaupten? Guten Gewissens? Sicher? Und ganz sicher, vor der Antwort die Glaskugel auch ordentlich poliert zu haben? Gleich wer aus welchem Lager jetzt etwas von präzise zu beziffernden Kosten erzählt, schrammt kilometerweit wahlweise an Wahrheit oder Wirklichkeit vorbei. Eine hervorragende Voraussetzung, um die BER-Bauleitung zu übernehmen.

Dokumentarischer Restwert

Was das mit den Göttinger Annalen zu tun hat? In die wird der Stadtbaurat eingehen als der Leine-Don-Quijote, der einen Kachelofen erhalten will, dessen Innenleben nicht einmal die bisherigen Nutzer für wirklich sinnvoll halten können. Und ganz ehrlich: Als reines Baudenkmal hat der Kachelofen doch allenfalls dokumentarischen Restwert, oder? Politik im Zeichen der Kachel.

Feiern im Zeichen der Raute

Dreht man die Kachel um 45 Grad, wird daraus eine Raute, und in deren Zeichen steht der kommende Montag in Duderstadt. Himmel, was für eine Überleitung. Dafür werde ich ein paar Jahre extra im Schreiber-Fegefeuer schmoren. Am Montag jedenfalls feiert Ottobock in Duderstadt 100-jähriges Bestehen. Festrednerin: die Bundeskanzlerin. Feiern im Zeichen der Raute. Die wusste jedenfalls, wann die Schlacht geschlagen war. Der Unterschied zwischen Raute und Kachel.

Schönes Wochenende!

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Von Christoph Oppermann

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