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Göttingen Kommendebreite: Stadt plant Baugebiet
Die Region Göttingen Kommendebreite: Stadt plant Baugebiet
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17:25 30.03.2012
Von Michael Brakemeier
Teil des Bebauungsplans: Parkplatz an der Jheringstraße.
Teil des Bebauungsplans: Parkplatz an der Jheringstraße. Quelle: CH
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Göttingen

Zu dem neuen Bebauungsplan gehören zwei Teilflächen: Die westliche schließt an die Bebauung im Süden der Kommendebreite an. Begrenzt wird sie im Süden und Westen durch den Stadtfriedhof und im Norden vom Betriebshof. Der östliche Bereich schließt südlich an die bestehende Bebauung auf der Südseite der Kommendebreite an.

Im Osten wird die Fläche durch den Leinepark sowie im Süden und Westen durch Flächen des Stadtfriedhofes begrenzt. Die Stadt Göttingen habe sich „vor dem Hintergrund des fortschreitenden demografischen Wandels und einer weiterhin stattfindenden Abwanderung insbesondere junger Familien die Ausweisung von Wohnbaugrundstücken im Stadtgebiet zum Ziel gesetzt“, heißt es in der Begründung der Verwaltung.

Ziel sei es, so heißt es in der Verwaltungsvorlage, beide Flächen für den Bau von hauptsächlich Einfamilienhäusern zu entwickeln. Entlang der Jheringstraße seien auch Mehrfamilienhäuser vorstellbar. Die beiden Flächenteile könnten jeweils über Stichstraßen von der Kommendebreite oder der Jheringstraße erschlossen werden. Stadtplaner Burkhard Uhlig nannte die „hochwertigen“ Flächen „hervorragend geeignet“ für den Wohnungsbau, „integriert und innenstadtnah“.

Beide Teilflächen würden für ihre eigentliche Bestimmung – Erweiterung Stadtfriedhof und Betriebshof – nicht mehr benötigt.
Die Verwaltung schätzt die Erschließungskosten auf rund 550 000 Euro. Sie hofft, durch den Verkauf der Baugrundstücke rund eine Million Euro zu erzielen.