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Göttingen Konferenz der Lehrergewerkschaft in Göttingen: Schulstandorte auflösen
Die Region Göttingen Konferenz der Lehrergewerkschaft in Göttingen: Schulstandorte auflösen
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17:00 23.09.2013
Quelle: Tirl/dpa (Symbolfoto)
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Göttingen

Vor allem in ländlichen Regionen könnten neue Gesamtschulen die Bildungsperspektiven verbessern, sagte Brandt am Montag bei der GEW-Landesdelegiertenkonferenz in Göttingen. Einen positiven Effekt hätte auch die freiwillige Zusammenlegung kleiner Grundschulen.

Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) sagte, man werde angesichts weiter sinkender Schülerzahlen „über Kleinststandorte reden müssen“. 2004 gab es in Niedersachsen noch 990 000 Schüler. Seither sinkt die Zahl. 2018 werden es nach Heiligenstadts Worten noch etwa 785 000 sein.

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Sie hoffe, dass die GEW bei möglichen Schulschließungen nicht den Protest anführe, sagte die Ministerin. Derzeit gibt es in Niedersachsen rund 3000 Schulen.

Arbeitszeit für Gymnasiallehrer

Der Protest Tausender Pädagogen Ende August in Hannover gegen die geplante Erhöhung der Arbeitszeit für Gymnasiallehrer hat bei der Ministerin zu keinem Sinneswandel geführt. Sie habe zwar Verständnis für den Unmut, sagte Heiligenstadt. Es werde aber bei ihrem Plan bleiben.

Die Kultusministerin hatte vor Start des neuen Schuljahres Gymnasiallehrer mit der Nachricht überrascht, dass sie von Sommer 2014 an eine Stunde pro Woche länger arbeiten müssen. Auch versprochene Entlastungen für ältere Kollegen an allen Schulen wurden gestrichen.

Die GEW hat errechnet, dass das Land dadurch rund 80 Millionen Euro spart. Die Gewerkschaft vertritt in Niedersachsen etwa 30 000 der rund 86 000 Lehrer.

lni