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Göttingen Chancen durch Migration
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11:17 27.08.2018
Asylbewerber im "Ankunftszentrum für Flüchtlinge" in Gießen.
Asylbewerber im "Ankunftszentrum für Flüchtlinge" in Gießen. Quelle: dpa
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Göttingen

Eine Konferenz von, mit und zum Thema Organisationen und Aktive in der Flüchtlingsarbeit organisieren Verbände am Mittwoch, 29. August. Von 15 bis 20 Uhr dreht sich im Ratssaal im Neuen Rathaus alles um Konzepte, Erfolge und Herausforderungen in der Arbeit mit Geflüchteten. „Wir freuen uns, dass wir so viele Vertreter der Göttinger Migrantenorganisationen dafür gewinnen konnten”, sagt Josef Wochnik von der Deutsch-Russischen Gesellschaft (DRG). Die Gesellschaft ist lokaler Partner in dem Netzwerk „Samo.fa”. Das Kürzel steht für „Stärkung von Aktiven aus Migrantenorganisationen in der Flüchtlingsarbeit“. Gefördert wir es von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Während der Veranstaltung in Göttingen soll über „Demokratieentwicklungen und nachhaltige Integration in Göttingen“ diskutiert werden. Beginn ist um 15 Uhr. Stadtrat Lieske begrüßt im Namen der Stadt Göttingen die Gätste. Als Vertreterin des Kreistags spricht Maria Gerl-Plein (Grüne). Weitere Grußworte kommen von Ismail Köylüoglu, Wilfried Kruse und Andrés Otálvaro, vom Bundesverband NeMO. Es folgt um 15.50 Uhr ein Referat von Jasmina Heritani von der Uni Göttingen, Abteilung interkulturelle Germanistik, zum Thema „Migrationslage” und über die Ausbildung syrischer Lehrer. Um 16. 10 Uhr spricht Maria Belz von der Asklepios-Klinik über „Integration von Geflüchteten in die psychiatrisch-psychotherapeutische Versorgung”. Um 16.25 Uhr ist Anwar Hadeed, vor der Arbeitsgemeinschaft Migranten und Flüchtlinge in Niedersachsen zum Thema “Einwanderungsgeschichte als Ressource. Möglichkeiten und Chancen politischen und gesellschaftlichen Engagements von Migrantenorganisationen“ angekündigt. Wilfried Kruse, Koordinator der Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative, spricht anschließend zum Thema: „Menschen mit Fluchtgeschichte vor Ort: Migrantenorganisationen haben Stabilitätspotenzial”.

Die Podiumsdiskussion zum Thema: „Das Fremde zu überwinden durch Partnerschaftsmodelle mit MOs. Der lange Weg zur Normalisierung des Alltags. Nachhaltigkeit” steht gegen 17.25 Uhr auf dem Programm. Es diskutieren Abdul Rahman Asif, Vorsitzender des Integrationsrates Göttingen, Natascha Wellmann, Migrationszentrum Göttingen, Mustafa Keskin, Vorstand der Türkisch-Islamischen Gemeinde zu Göttingen (Ditib), Natalia Hefele, Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen, Christian Westensee, Studiendirektor der Arnoldi Schule, Isa Sandiraz, Integrationsbeauftragter des Landkreises Göttingen und Lydia Wochnik, Vorsitzende des DRG. Moderation: Petra Gargiso vom interkulturellen Netzwerk. Im Anschluss wird ein Film über “Samo.fa” gezeigt.

Anmeldungen unter info@drg-goettingen.de

Von Britta Bielefeld

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