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Göttingen Göttinger Werkstätten und Berufsakademie rücken näher zusammen
Die Region Göttingen Göttinger Werkstätten und Berufsakademie rücken näher zusammen
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18:28 20.06.2019
Holger Gerken und Rolf-Georg Köhler unterschreiben unter den Augen von Enno Roy, Anke Daub, Jens Schmidt, Klaus Baethge und Jürgen Bloech die Vereinbarung. Quelle: Wölk
Göttingen

Die Berufsakademie Göttingen und die Göttinger Werkstätten haben am Donnerstag eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die Vereinbarung gilt für den Studiengang soziale Arbeit und bedingt mit dem nächsten Semester, das zum Herbst startet.

35 Studierende pro Semester

Aus Sicht vom Studienleiter der Berufsakademie Jürgen Bloech erfolge die Kooperation zum richtigen Zeitpunkt. Denn es sei wichtig, die Realität im Blick zu behalten. Der Studiengang Soziale Arbeit sei vor zwei Jahren mit ins Angebot der Berufsakademie aufgenommen worden, und gehe im Herbst ins dritte Semester. „Pro Semester haben wir in diesem Studiengang maximal 35 Studierende“, berichtete Geschäftsführer Jens Schmidt. Derzeit seien es in diesem Studiengang insgesamt 85 und in allen Studiengängen der Akademie knapp 400. Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD), der auch Leiter der Akademie ist, erklärte, dass bei der Einführung des Studiengangs klare Bedarfe definiert wurden, und nun sinnvolle Synergien für beide Seiten entstehen würden. Auch wenn die Akademie am Königsstieg hat, so finde der Unterricht meistens doch in dafür angemieteten Räumen der Universität statt.

Nutzung von Räumen und Kantine

Alle Beteiligten betonten, dass mit der Kooperationsvereinbarung ein Beitrag zur Inklusion geleistet werde. Köhler sagte, dass Inklusion ein Thema sei, dass nicht nur auf einen Bereich zutreffe, sondern das ganze Leben beinhalte. Deshalb plane er auch, wenn notwendig ein Dezernat zu diesem Thema auch als Querschnitt als Referat des Oberbürgermeisters anzusiedeln.

Die Resolution beinhaltet unter anderem, dass die Akademie im Gebäude der Göttinger Werkstätten an der August-Spindler-Straße einen Unterrichtsraum bekomme und zudem die Studierenden auch die dortige Kantine mitnutzen können. Außerdem ist in ihr festgelegt, dass zwei Studierende der Berufsakademie im Studiengang Soziale Arbeit ihren praktischen Teil bei den Göttinger Werkstätten absolvieren. Nach Angaben des Geschäftsführers der Göttinger Werkstätten, Holger Gerken, sei dies bislang für einen Absolventen der Fall gewesen. „Es ist für uns als Einrichtung wichtig, dass wie Personen in unsere Thematik, die Arbeit mit behinderten Menschen, einführen“, sagte Gerken. Denn dies sei etwas, das nicht studiert werden könne. Außerdem könne aus der Kooperation später auch einmal die Übernahme eines Absolventen der Berufsakademie ins Angestelltenverhältnis bei den Göttinger Werkstätten beinhalten. „Mit der Vereinbarung bekommen wir nicht nur Räume bei den Werkstätten, sondern auch zwei Dozenten der Werkstätten werden uns beim Unterricht unterstützen“, sagte Schmidt.

Von Vera Wölk

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