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Göttingen Kooperative Gesamtschule Göttingen will Integrierte Gesamtschule werden
Die Region Göttingen Kooperative Gesamtschule Göttingen will Integrierte Gesamtschule werden
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10:25 29.05.2013
Von Ulrich Schubert
Antrag gestellt: Die KGS Göttingen will eine Integrierte Gesamtschule werden Quelle: Theodoro da Silva
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Göttingen

Als Träger der Schule muss die Stadt beim Land Niedersachsen einen Umwandlungsantrag stellen. Auch die Voigt-Realschule will ab Schuljahr 2014/15 eine IGS werden.

Wenn Stadt und  Land mitspielen, soll die neue IGS unter ihrem alten Namen Geschwister-Scholl-Gesamtschule ab Sommer 2014 mit Klasse Fünf jahrgangsweise wachsen. Im Gegenzug würde die KGS auslaufen.

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Für die seit Monaten vorbereitete Umwandlung gebe es zwei entscheidende Gründe, erklärten Schulleiter Tom Wedrins sowie seine Vertreter Bernd Lowin und Markus Hohmeister gegenüber dem Tageblatt: Die KGS habe bereits „ein sehr erfolgreiches Konzept“, das vielen Integrierten Gesamtschulen in Niedersachsen nahe  komme.

„Wir müssen also nicht alles neu machen“, so Wedrins. „können als IGS aber das Gute mitnehmen und weiter optimieren“. Entscheidend dabei sei, dass die Kinder möglichst lange gemeinsam im Klassenverband lernen können.

Die einzige Bedingung

Hinzu komme ein „strategischer Vorteil“: Die neuen Landesregierung setze klar auf Integrierte Gesamtschulen; Kooperative Gesamtschulen hätten im neuen niedersächsischen Schulgesetz nur noch Bestandsschutz. Ohne Abstriche mitnehmen will die jetzige KGS allerdings ihre gute Lehrerausstattung als gebundene Ganztagsschule.

Das ist die einzige Bedingung, die sie in ihrem Antrag als „Vorbehalt“ aufgenommen hat. Darüber hinaus hofft die neue IGS auf mehr Flexibilität bei ihrem Einzugsgebiet. Das ist zurzeit kleiner als der Einzugsbereich der IGS Geismar, der weit über die Stadtgrenzen hinaus geht. Laut Antrag soll die Stadt darüber jetzt mit dem Landkreis verhandeln.

Mit dem Antrag befasst sich der Schulausschuss des Rates am Donnerstag, 30. Mai, ab 16 Uhr im Mehrzweckgebäude Weende.