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Göttingen Kostenlose OP-Masken für Menschen mit wenig Einkommen
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Kostenlose Masken für Sozialhilfeempfänger gegen Corona in Göttingen

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12:11 27.05.2021
OP-Masken sind in Corona-Zeiten ein wichtiges Mittel zum Infektionsschutz (Symbolbild).
OP-Masken sind in Corona-Zeiten ein wichtiges Mittel zum Infektionsschutz (Symbolbild). Quelle: Robert Michael
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Göttingen

Als Maßnahme zum Schutz gegen Corona gehören Gesichtsmasken mittlerweile zum Alltag. Aktuell sind die sogenannten OP-Masken zur Minderung des Infektionsrisikos beim Einkauf und im öffentlichen Nahverkehr verpflichtend zu tragen. Das bedeutet aber auch zusätzliche Kosten.

Menschen, die über begrenzte Mittel verfügen, trifft dies in besonderem Maße. Deshalb, so teilen es Stadt- und Landkreisverwaltung mit, sollen Familien mit geringen Einkommen, Arbeitssuchende und Asylbewerber kostenlos mit medizinischen Masken versorgt werden.

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„Jede und jeder muss seinen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie leisten. Das verlangen wir den Menschen ab. Dann müssen wir sie auch in die Lage versetzen, dass sie ihren Beitrag leisten können“, sagt Kreisrat Marcel Riethig (SPD), Sozialdezernent des Landkreises. „Die Maske ist ein wirksames Mittel, sich selbst und andere vor einer Infektion zu schützen. Die Verteilung der Masken an Leistungsbeziehende kommt damit uns allen zugute“, so Riethig weiter.

„Die Initiative des Landkreises kommt zur richtigen Zeit, die Stadt Göttingen schließt sich gerne an. Gemeinsam unterstützen wir damit Menschen mit kleinem Geldbeutel, gut geschützt durch den Corona-Alltag zu kommen“, betont Petra Broistedt (SPD), Sozialdezernentin Stadt Göttingen und Leiterin des städtischen Corona-Einsatzstabs.

Packungen mit je 50 Masken, so heißt es in einer Mitteilung, würden an Beziehende von Leistungen (nach SGB II, SGB XII und AsylbLG) ausgegeben. Gegen Vorlage der Sozialcard würden die Masken an Erwachsene Leistungsbeziehende verteilt.

Berechtigte können an den Standorten des Jobcenters und den Außenstellen des Fachbereichs Soziales in Hann. Münden, Osterode, Duderstadt und Bad Lauterberg, während der regulären Öffnungszeiten der jeweiligen Einrichtungen, sowie in Familienzentren in den Gemeinden im Kreisgebiet, in der Regel donnerstags in der Zeit von 11 bis 12 Uhr Masken abholen. Es wird empfohlen, vorab Kontakt mit dem jeweiligen Familienzentrum aufzunehmen, um die Öffnungszeiten zu bestätigen.

In der Stadt Göttingen seien die Masken neben den bekannten sozialen Einrichtungen über die Göttinger Tafel, den Mittagstisch St. Michael, die Straßensozialarbeit, die Förderer der Wohnungslosenhilfe, die Stadtteilzentren (Grone, Leineberg, Holtenser Berg) und im Neuen Rathaus sowie in den Verwaltungsstellen zu bekommen. Start der Ausgabe ist am Montag, 31. Mai. Die Masken stammen aus dem Bestand des Krisenstabes des Landkreises.

Von Claudia Bartels