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Göttingen Kreisel ja – aber nicht auf Kosten der Anwohner
Die Region Göttingen Kreisel ja – aber nicht auf Kosten der Anwohner
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18:20 21.09.2011
Von Andreas Fuhrmann
Häufige Staus: Kann ein Kreisverkehr an der Kreuzung Göttinger Straße/Rischenweg helfen? Quelle: Hinzmann
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Rosdorf

Gemeint sind die Kreuzungen Göttinger Straße, Götzenbreite, Schlachthofstraße und Göttinger Straße, Rischenweg, Hambergstraße. Der Beschluss geht auf einen Antrag der SPD zurück (Tageblatt berichtete).

Zuvor hatte Sören Steinberg (SPD) die Gründe für die Idee dargelegt. Vor allem während des Berufsverkehrs bildeten sich besonders an der Kreuzung am Rischenweg lange Staus. Die Verwaltung müsse nun prüfen, ob ein Kreisverkehr das Problem lösen könne. In diese Überlegungen müsse man auch die benachbarte Kreuzung an der Götzenbreite mit einbeziehen. Wichtig sei zudem, so Steinberg, dass ein möglicher Kreisel-Bau „nicht auf Kosten der Anwohner“ gehen dürfe. Schließlich habe man in den vergangenen Jahren alles daran gesetzt, den Verkehr um den Ort herumzuführen. Dies müsse auch so bleiben.

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„Diese Ergänzung ist wichtig“, pflichtete ihm CDU-Fraktionschef Jörg Winter bei. Daher müsse überprüft werden, „ob der ungehinderte Verkehrsfluss die Südostumfahrung behindert. Wir dürfen uns kein faules Ei ins Nest legen.“ Ursula Barking (Grüne) äußerte Kritik. „Ein Verkehrskonzept hätte man vor der Umfahrung machen müssen. Dauernd bessern wir nach“, sagte sie und sprach von einer „Versuch- und Irrtum-Politik“. Steinberg warb um Verständnis. Zum einen seien die Grünen in der Regel auch für Kreisel, zum anderen „war früher nicht alles abzusehen“.

Jörg Kunkel (SPD) plädierte dafür, in jedem Fall „die Dimensionen klein zu halten“. Und Dieter Fröchtenicht (SPD) warb im Fall der Fälle um einen durchdachten Kreisel-Bau. In der Region gebe es schon genügend abschreckende Beispiele. Oft stocke der Verkehr allein wegen der Bauart der Kreisverkehre. Volker Hempfing (SPD) gab in diesem Zusammenhang jedoch zu bedenken, dass „viele leider keine Kreisel fahren“ könnten. Das kann die Verwaltung zwar nicht prüfen. Auf die restlichen Fragen soll es aber schon bald Antworten geben.