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Göttingen Neue Familienzentren
Die Region Göttingen Neue Familienzentren
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22:45 14.01.2018
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Göttingen

Im Landkreis Göttingen gibt es bereits Familienzentren in Adelebsen, Bad Sachsa, Bovenden, Dransfeld, Duderstadt, Friedland, Gieboldehausen, Gleichen, Hann. Münden, Radolfshausen, Rosdorf und Staufenberg. In Rosdorf soll im kommenden Jahr ein wesentlich größeres Familienzentrum an einem neuen Ort entstehen. Mindestens acht weitere Familienzentren sollten laut SPD, Grünen und Freien Wählern bis zum Jahr 2020 hinzukommen. Diese Festlegung wollte die CDU-Fraktion jedoch gestrichen wissen.

Der jetzt beschlossene Antrag fordert, es sollten „Familienzentren in regional abgegrenzten Sozialräumen, in denen der Jugendhilfebedarf vergleichsweise hoch ist, weiterentwickelt werden“. Ziel sei es, unter dem sozialpolitischen Leitbild „Prävention statt Reparatur“ diese Zentren „als dauerhaftes sozialpädagogisches Angebot zu etablieren und ihnen eine besondere Ausstattung zu gewähren, um den besonderen erzieherischen Anforderungen in diesen Sozialräumen bestmöglich nachkommen zu können“.

Dazu soll die Verwaltung die erforderlichen Mittel entsprechend der Fortschritte einplanen und Vorschläge zur Finanzierung unterbreiten. In erster Linie sollen die Mittel durch Umschichtung im Jugendhilfeetat bereitgestellt werden. Die Abstimmung für den derart modifizierten Familienzentren-Antrag fiel einstimmig aus.

Abgelehnt wurde hingegen das Ansinnen der Gruppe aus Linken, Piraten, „Die Partei“ plus Hans-Georg Schwedhelm („LPPP“), 100 geförderte Arbeitsplätze für Empfänger von Hartz-IV-Leistungen zu entwickeln. Ein entsprechendes Konzept solle die Kreisverwaltung innerhalb des ersten Vierteljahres 2018 vorlegen. Die Arbeitsplätze sollten „im sozialen, Umwelt und kulturellen Bereich von Vereinen, Verbänden und Kommunen eingerichtet werden sowie gemeinnützig und zusätzlich sein“. Die Personalkosten mit Vergütungen nach Tarifvertrag sollten dabei für die Dauer von vier Jahren übernommen werden und mindestens der Mindestlohn gezahlt werden.

Das traf im Kreistag auf breiten Widerspruch aller anderen politischen Gruppierungen: Der Antrag wurde abgelehnt.

Das gleiche Schicksal traf den LPPP-Antrag, die Ansiedlung des geplanten großflächigen Möbelmarktes westlich der A7 zu verhindern. Die Verwaltung hatte schon zuvor darauf hingewiesen, dass die geplanten Verkaufsflächen bereits auf ihre Innenstadtverträglichkeit geprüft und entsprechend angepasst worden seien. Und für die SPD merkte Birgit Sterr, SPD-Ratsfrau aus Grone, angesichts des vorhandenen Angebots an, Göttingen könne durchaus noch einen weiteren Möbelmarkt vertragen.

Von Matthias Heinzel

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