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Göttingen Kreistag fordert straffreie Seenotrettung im Mittelmeer
Die Region Göttingen Kreistag fordert straffreie Seenotrettung im Mittelmeer
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09:15 09.07.2019
Das Seenotrettungsschiff „Alan Kurdi“ im Mittelmeer. Quelle: Fabian Heinz/Sea-Eye/dpa
Göttingen

Die Rettung von Menschen in Seenot soll weiterhin ohne Ausnahme straffrei möglich sein – das fordert der Kreistag des Landkreises Göttingen. Hintergrund sind die aktuellen Geschehnisse auf dem Mittelmeer.

Seenot ist eine Situation, in der unmittelbare und ohne fremde Hilfe unabwendbare Gefahr für die Gesundheit oder das Leben von Besatzung oder Passagieren eines Wasserfahrzeugs, zum Beispiel durch Untergang oder andere Havarien, auf See droht“, stellt der Kreistag in einer Resolution fest. Die mutige Rettung von sich in Not befindlichen Menschen dürfe nicht enden wie Lampedusa. Anlass des von der FDP-Fraktion eingebrachten Textes sei die Situation der Sea Watch 3. Das Rettungsschiff hatte vor Libyen Flüchtlinge aufgenommen und trotz Verbots der italienischen Regierung nach zwei Wochen an Land gebracht.
Die deutsche Kapitänin Carola Rackete wurde daraufhin festgenommen.

Von vsz

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