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Göttingen Schnelles Internet für Landkreis-Schulen
Die Region Göttingen Schnelles Internet für Landkreis-Schulen
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17:21 10.09.2018
Digitalisierung: Kreistag will schnelleres Internet für Landkreis-Schulen. Quelle: dpa
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Göttingen

Einstimmig verabschiedete der Kreistag einen Antrag der Gruppe aus SPD, Grüne und FWLG. Damit setzt er sich zum Ziel, „die Schulen in der Trägerschaft des Landkreises mit Breitband-Internet in Gigabit-Geschwindigkeit zu versorgen“. Die Kreisverwaltung fordert der Kreistag auf, zu prüfen, welche Maßnahmen dafür erforderlich sind, wie viel Geld dafür bereitgestellt werden muss und welche Fördermöglichkeiten in Anspruch genommen werden können. Ein Ergebnis ihrer Prüfungen soll die Verwaltung nun im Schulausschuss am 18. Oktober vorzustellen.

Moderner Unterricht mit Einsatz digitaler Medien

Die Antragsteller halten die Breitbandförderung des Bundes längst nicht für ausreichen. „Wir streben für unsere Schulen eine Anschlussgeschwindigkeit von mindestens 1 Gigabit pro Sekunde an“, heißt es im Antrag. So könne moderner Unterricht mit Einsatz digitaler Medien nur dann gelingen, wenn die Voraussetzungen dafür geschaffen würden. Außer der Ausstattung der Schulen mit Computern müsse auch das schnelle Internet verfügbar sein.

Gemeinschaftswerk auf allen „politischen Ebenen“

Karin Wette (Grüne) machte in der jüngsten Kreistagssitzung deutlich, dass die Spanne der Internetgeschwindigkeit an den Landkreis-Schulen zwischen sechs und 600 MBit liegt. „Hier muss der Landkreis Verantwortung zeigen“, sagte sie. Ein Gigabit sei das Minimum. Elke Kreth-Schumann (SPD) verwies zudem auf die mangelnde und oft zu alte Technik an den Schulen, die den Einsatz von Videos oder die schnelle Internetrecherche fast unmöglich mache. Lothar Dinges (FLWG) drängte darauf, das Vorhaben schnellstens umzusetzen. Es sei ein Gemeinschaftswerk auf allen „politischen Ebenen“.

Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) fordert Breitbandausbau für den ländlichen Raum. Quelle: Swen Pförtner

In der GT-Townhall des Tageblattes betonte Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) in der vergangenen Woche die Bedeutung der Digitalisierung für den ländlichen Raum. Dieser dürfe nicht abgehängt werden, es müsse in Sachen schnelles Internet etwas passieren. Ohne schnelle Verbindungen seien Handwerksbetriebe auf dem Land aufgeschmissen. An ihnen hingen Home-Office-Arbeitsplätze. Daher müssten die Dörfer beim Breitbandausbau – „ein Gigabit muss sein“ – an erster Stelle stehen. Dieser gehöre wie Wasser und Strom inzwischen zur nötigen Grundversorgung, so Otte-Kinast.

Von Michael Brakemeier

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