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Göttingen Kreisverwaltung Göttingen will gleich vier Amtsleiter höherstufen
Die Region Göttingen Kreisverwaltung Göttingen will gleich vier Amtsleiter höherstufen
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00:19 30.05.2013
Von Gerald Kräft
Kreishaus Göttingen Quelle: ch
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Göttingen

Die Verwaltungsspitze beabsichtigt, noch für dieses Jahr einen sogenannten Nachtragsstellenplan vom Kreistag beschließen zu lassen. In der Kreisverwaltung werden derzeit alle Beamtenstellen neu bewertet.

Dazu wird ein neues Bewertungsmodell der kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) in Köln genutzt. Auch ein externer Berater wurde hinzugezogen.

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„Fange ich bei der Arbeiterwohlfahrt mit Häuptlingen an und die Indianer könnten warten, hätte ich ein Problem“, sagte der SPD-Abgeordnete Michael Bonder, Geschäftsführer des Awo-Kreisverbandes. Noch seien nicht alle Beamtenposten neu bewertet worden, erklärte Kreisjustiziarin Marion Zingel. Die Stellenbeschreibungen müssten die Fachämter liefern. Außerdem müsse oben angefangen werden, um den Rahmen festzulegen. Es gehe unter anderem um Verantwortung auf der Stelle und auch um Kreativität, die nötig sei.

Amtsleiter sollten befördert werden, Putzfrauen bekämen bei der Einstellung hingegen weniger, beklagte Eckhard Fascher (Linke). Er könne nicht zustimmen. „Was kommt auf uns zu vor dem Hintergrund der Fusion?“ fragte sich Birgit Sterr (SPD) und forderte eine Übersicht aller Mehrkosten durch die beabsichtigten Stellenplanänderungen.

Unter dem Strich weist der Entwurf des neuen Stellenplans bisher 863 Stellen aus, darunter 165 für Beamte. Im vorigen Jahr waren es danach mit 872 noch geringfügig mehr. Tatsächlich besetzt waren im Juni 2012 aber nur 815,3 Stellen.

Vorgesehen ist jetzt für die Amtsleitung im Hauptamt die Besoldungsstufe A 14 statt A 13. Das würde 7200 Euro Mehrkosten für den Landkreis im Jahr bedeuten. Für die Chefstelle im Veterinär- und Verbraucherschutzamt ist ein Sprung von A 15 auf A 16 beabsichtigt. Macht 11 700 Euro Mehrkosten. Im Gesundheitsamt der Stadt werde ohnehin schon A 16 bezahlt, hieß es im Ausschuss.

Die Amtsleitung im Jugendamt soll von A 13 auf A 14 aufsteigen. Für die Leitung des Jobcenters, immerhin verantwortlich für 250 Beschäftigte und mehr als 100 Millionen Euro, soll es künftig ein A-15- statt eines A-14-Gehaltes geben – Mehrkosten 10 800 Euro. Auch die stellvertretende Amtsleitung soll mit A 13 eine Stufe höher rücken und die Sachgebietsleiter A 12 statt A 11 bekommen.

Landrat Bernhard Reuter (SPD) verweist darauf, dass die Kreisverwaltung als Arbeitgeber attraktiv bleiben müsse.  Eine Neubewertung unter veränderten Aufgaben sei angemessen.