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Göttingen „Wirtschaftlich nicht zu betreiben“
Die Region Göttingen „Wirtschaftlich nicht zu betreiben“
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22:45 14.01.2018
Zur Flughafeneroeffnung am 4. April 2013 herrschte noch Optimismus. Quelle: Swen Pfoertner
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Göttingen/Calden

„Wirtschaftlich nicht zu betreiben, Infrastruktur-Impulse gering, Verkehrsanbindung mangelhaft, Dauer-Subventionen nach EU-Recht bedenklich, Lage zwischen den Flughäfen Frankfurt und Hannover prekär, erhebliche Beeinträchtigungen durch Überflüge im Raum Hann. Münden“ lautet Noacks Bilanz des umstrittenen Flughafens: „Die Situation ist ja nicht besser geworden: Von wirtschaftlich katastrophal zu jetzt Dauer-Subventionsempfänger.“

Der südniedersächsische Grünen-Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin erklärt, die hessische Landesregierung habe sich Standards gesetzt, sich dann aber nicht daran gehalten. Trittin: „Nun soll es weitere Millionensubventionen für einen Geister-Flughafen Calden geben, für den es keinen Bedarf und keine Passagiere gibt. Schon beim Bau wurde viel Steuergeld in den Sand gesetzt. Diesem Geld soll nun weiteres hinterher geworfen werden.“

Das von der Landesregierung jetzt vorgelegte Gutachten bestätige sämtliche Bedenken gegen den Ausbau: „Mit der nun vorliegenden Evaluierung wird erstmals transparent, welche Kosten für den Betrieb des Flughafens entstehen. Das ist erstmal positiv.“ Aber es zeige vor allem, „dass dauerhaft Subventionen aus Steuergeldern notwendig sein werden“.

Calden bleibe ein Subventionsgrab. Auch die als steigend prognostizierten Passagierzahlen, wenn sie denn überhaupt eintreten, würden das Problem nicht lösen, „sondern würden weitere beihilferechtliche Fragen aufwerfen“, erklärt Trittin. Für Hann. Münden sei schon jetzt ein Anstieg der Überflüge über das Mündener Stadtgebiet beobachtet worden: „Daher ist genau darauf zu achten, dass die genehmigten  Flugrouten eingehalten werden.“

Von Matthias Heinzel

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