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Göttingen Gericht stellt Verfahren ein – Finanzberater muss Geldauflage zahlen
Die Region Göttingen Gericht stellt Verfahren ein – Finanzberater muss Geldauflage zahlen
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17:00 29.11.2019
Das Landgericht hat den Prozess gegen den Vermögensberater beendet. Quelle: picture alliance / dpa
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Göttingen

Seit Ende September hat sich ein 50-jähriger Vermögensberater aus Göttingen wegen besonders schweren Betruges vor dem Landgericht Göttingen verantworten müssen. Am Freitag ging der Prozess nach zweimonatiger Verhandlung zu Ende, allerdings ohne Urteil. Die Kammer entschied, das Verfahren vorläufig einzustellen. Als Auflage muss der Angeklagte insgesamt 3000 Euro an das Hospiz an der Lutter sowie an den Förderverein für das Kinder- und Jugendhospiz „Sternenlichter“ in Göttingen zahlen.

Die Staatsanwaltschaft hatte dem Angeklagten vier Straftaten aus den Jahren 2015 und 2016 vorgeworfen. Demnach soll der 50-Jährige als Verantwortlicher einer Investment-Gesellschaft unter Vorspiegelung falscher Umstände in drei Fällen von Kunden Depotübertragungen im Gesamtwert von rund 60 000 Euro erschlichen haben. Außerdem soll der Angeklagte einen Kunden mit falschen Versprechen dazu bewegt haben, 100 000 Euro auf ein Gesellschaftskonto zu überweisen.

Im Zuge der Beweisaufnahme seien die Vorwürfe „sehr deutlich zusammengeschrumpft“, sagte der Vorsitzende Richter. Nach Einschätzung der Kammer komme eine Verurteilung in den drei ersten Fällen nicht in Betracht, weil sich nicht mit der erforderlichen Gewissheit feststellen lasse, dass die Depotübertragungen ohne Rechtsgrundlage erfolgt seien. Im vierten Fall habe der Angeklagte zwar absprachewidrig 100 000 Euro in Genussrechte investiert. Ob und welcher Schaden daraus entstanden sei, lasse sich aber nur durch ein aufwändiges und teures Gutachten klären – also einigten sich die Beteiligung darauf, das Verfahren vorläufig einzustellen.

Von Heidi Niemann

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