Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Landkreis Göttingen prüft Feldgehölzschnitt
Die Region Göttingen Landkreis Göttingen prüft Feldgehölzschnitt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:49 24.09.2014
Von Gerald Kräft
Quelle: Archivbild (Symbolfoto)
Anzeige
Göttingen

Die Erlaubnis zur Beseitigung oder zum Rückschnitt von Flurgehölzen aller Art – wie Hecken und Gebüsche heimischer Arten und außerhalb des Waldes stehende Bäume – kann bei den vom Landkreis ernannten Regionalbeauftragten für Naturschutz und Landschaftspflege beantragt werden. Bei einer Feldgehölzschau wird vor Ort geprüft.

Die Regionalbeauftragten sind auf Gemeindeebene tätig:

Anzeige

Adelebsen: Sabine Ammer, Telefon 0 55 06 / 95 06 91.

Dransfeld: Günther Arnaschus – 0 55 46 / 12 09 oder 01 70 / 6 31 44 35.

Friedland: Hans-Dieter Baaske – 0 55 04 / 18 12.

Gleichen: Reinhard Urner – 01 73 / 2 60 18 62.

Radolfshausen: Dieter Birke – 0 55 07 / 13 32.

Staufenberg: Siegfried Nemitz – 0 55 43 / 91 02 58 oder 01 74 / 9 01 94 59.

Bovenden: Michael Corsmann – 0 55 94 / 99 90 25 oder 01 74 / 9 19 25 75.

Duderstadt: Hans-Georg Kracht – 0 55 27 / 51 75 oder 01 51 / 58 83 86 09.

Gieboldehausen: Franz-Josef Lange – 0 55 29 / 13 57.

Hann. Münden: Klaus Kornau –  0 55 41/7 55 15 41.

Rosdorf: Reinhard Kotzan – 01 70 / 9 64 39 98 oder 0 55 09 / 27 43 (mittwochs von 18 bis 20 Uhr).

Auch außerhalb von Landschaftsschutzgebieten kann eine Prüfung durch die untere Naturschutzbehörde notwendig sein, so bei besonders geschützten Biotopen oder bei besonderen Artenschutzregelungen wie zum Beispiel die mögliche Zerstörung oder erhebliche Beeinträchtigung von Lebensstätten wildlebender Tier- und Pflanzenarten ohne vernünftigen Grund.

Dagegen sei das regelmäßige seitliche Freischneiden von Wegen, Straßen und Schienenwegen, sofern es sich um die fachgerechte Herstellung des sogenannten Lichtraumprofils handele, freigestellt, teilt die Kreisverwaltung mit.

Grundlage ist Paragraf 39 Absatz 5 (2) des Bundesnaturschutzgesetzes. Danach ist es verboten, einzeln stehende Bäume (außerhalb des Waldes, von Kurzumtriebsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundflächen), Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen; zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen.