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Göttingen Arbeiten in den Sommerferien
Die Region Göttingen Arbeiten in den Sommerferien
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12:55 20.07.2017
Von Kuno Mahnkopf
Acht Millionen Euro kosten allein die Sanierungen in den Sommerferien.
Acht Millionen Euro kosten allein die Sanierungen in den Sommerferien. Quelle: dpa (Symbolbild)
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Göttingen

Der Löwenanteil davon entfällt auf das Schulzentrum Auf der Klappe mit Eichsfeldgymnasium und Heinz-Sielmann-Realschule, in das rund 570 000 Euro fließen. "Den größten Anteil hat mit rund 310 000 Euro die Erneuerung der Lüftungszentrale in der Sporthalle", sagt Kreis-Sprecherin Andrea Riedel-Elsner: "Rund 215 000 Euro fließen in den letzten Abschnitt der Flurdeckenerneuerung." Für rund 45 000 Euro würden Bodenbeläge erneuert, in den Fluren Brandschutzmaßnahmen umgesetzt und die Beleuchtung auf LED-Technik umgestellt. Weitere 350 000 Euro investiere der Landkreis an den Berufsbildenden Schulen in Duderstadt. An der Kooperativen Gesamtschule in Gieboldehausen und an der Pestalozzischule in Duderstadt gebe es in diesem Jahr nur kleinere Maßnahmen. Für rund 180 000 Euro solle in der zweiten Ferienhälfte die Beleuchtung an der Duderstädter Astrid-Lindgren-Schule saniert und auf LED-Technik umgestellt werden.

Sanierungen im ganzen Landkreis

Als weitere Schulinvestitionen größeren Umfangs in den Sommerferien nennt Riedel-Elsner die Fassadensanierung an der Warbergschule in Osterode (790 000 Euro), die Sanierung der Flure in der BBS II in Göttingen (700 000 Euro), Hochwasserschutz an der Carl-Friedrich-Gauß-Schule in Groß Schneen (800 000 Euro) und den Abriss des ehemaligen Orientierungsstufen-Gebäudes an der Oberschule in Herzberg (255 000 Euro). Weitere Schwerpunkte an diesen und weiteren Schulgebäuden seien die Umrüstung auf LED-Beleuchtung, der Einbau neuer Fenster, die Sanierung von Schülertoiletten, Decken und Bodenbelägen sowie Gebäudetechnik.

Die Investitionen beschränken sich aber nicht auf Umbau- und Unterhaltungsmaßnahmen an den kreiseigenen Schulen. Mit der Fusion der Landkreise Göttingen und Osterode ist auch die Zahl der Gebäude gestiegen, für die die Kreisverwaltung zuständig ist. Der diesjährige Budgetplan des Gebäudemanagements des Landkreises Göttingen - der erste seit der Kreisfusion - hat ein Volumen von rund 19 Millionen Euro. Als Maßnahmen an Verwaltungsgebäuden nennt Riedel-Elsner die Entwurfs- und Genehmigungsplanung des Neubaus in der Carl-Zeiss-Straße in Göttingen, in den 2019 das Sozialamt des Landkreises mit 160 Mitarbeitern einziehen soll (zwei Millionen Euro), und Sanierungsarbeiten im Kreishaus in Göttingen (rund 1,6 Millionen Euro).

"In der Summe plant, beauftragt und überwacht das Gebäudemanagement des Landkreises in diesem Jahr 360 Baumaßnahmen an 55 Gebäuden der Kreisverwaltung", sagt Riedel-Elsner: "Neben den Schulen, den Kreishäusern in Göttingen und Osterode sowie den Verwaltungsgebäuden in Hann. Münden und Duderstadt gehören auch das Kloster Walkenried, das Höhlenerlebniszentrum in Bad Grund und die Hanskühnenburg - das mit 811 Metern über dem Meeresspiegel höchstgelegene Gebäude des Landkreises - zum Portfolio des Gebäudemanagements.

Stadt Göttingen investiert 3,7 Millionen Euro

Die Stadt Göttingen investiert in diesem Sommer etwa 3,7 Millionen Euro in ihre Schulen. Mit 350 000 Euro stehen dabei unter anderem die Arbeiten an der Mittelbergschule im Plan. Dort werden eine Pellettheizung und neue Kunststofffenster eingebaut. Am Hainberg-Gymnasium wird ein naturwissenschaftlicher Raum saniert. Zudem wird der Freizeitbereich umgebaut. Dies kostet zusammen 170 000 Euro.

Am Felix-Klein-Gymnasium (FKG) wird der dritte Abschnitt der Westtraktsanierung umgesetzt. Kostenpunkt: 390 000 Euro. An der Außenstelle des Max-Planck-Gymnasiums am Albanikirchhof werden 400000 Euro für die Installation eines zweiten Rettungsweges investiert. Neben den umfangreichen Arbeiten an den Schulen gibt es an mehreren Einrichtungen auch kleinere Aufgaben zu erledigen, die zusammen etwa 500 000 Euro kosten. r