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Göttingen Laser-Schüsse auf dem Marktplatz
Die Region Göttingen Laser-Schüsse auf dem Marktplatz
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19:05 12.07.2011
Von Jürgen Gückel
Höhepunkt am Sonntag: Schützenumzug durch die Stadt.
Höhepunkt am Sonntag: Schützenumzug durch die Stadt. Quelle: PH
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Göttingen

Die Aktion am Mittwoch, 20. Juli, von 13 bis 18 Uhr gehört zu einer Initiative des Clubs der Sportschützen (CdS), die damit den Förderverein für das Palliativzentum der Universitätsmedizin Göttingen unterstützen will. Neben dem Publikumsschießen soll auch eine Tombola, die nach dem Schützenumzug verlost wird, Geld einbringen. Die Erlöse und Spenden gehen an das Palliativzentrum. Infos gibt es im Internet unter schuetzen-fuer-palliativ.de.

Das Schießen auf dem Marktplatz wird von besonderer Art sein: Gezielt wird mit den historischen Vorderladergewehren des CdS, geschossen aber wird mit den daran montierten Lasergeräten. Statt scharfer Munition trifft ein Lichtpunkt ins Schwarze.
Ansonsten bleibt es in der 619. Auflage des Volks- und Schützenfestes bei dem bescheidenen Rahmen der Vorjahre. Einen kleinen Rummel wird es zwar geben, wie viele Schausteller Hilmar Theile aus Bad Gandersheim nach schwach besuchtem Frühlingsfest jedoch nach Göttingen locken kann, ist unklar. Immerhin steht der gesamte Parkplatz zur Verfügung. Festwirt ist wieder Familie Müller aus Duderstadt.

Vom Auftakt am Freitagabend (19 Uhr) über Kommers, Tanz am Sonnabend, Umzug am Sonntag und Schützenfrühstück am Montag bleibt es beim gewohnten Ablauf. Das Böllern zur Eröffnung wird es diesmal erst am Jahnstadion zum Einmarsch ins Festzelt geben. Die 18 Vereine der Bürger Schützen Gesellschaft (BSG) werden diesmal übrigens in der Reihenfolge ihrer Gründungsdaten aufmarschieren.Beim Höhepunkt am Sonntag, dem Festumzug, der um 14 Uhr an der Danziger Straße startet, ist wieder eine Delegation des Stadtsportbundes dabei.

Ganz ohne Politik wird es in einem Kommunalwahljahr am Montag zum Schützenfrühstück nicht abgehen. Schützendame Katharina Lankeit (SPD) ist in diesem Jahr mit einer Rede für den Rat an der Reihe. Es folgen zwei aussichtsreiche Landratskandidaten, deren Namen Oberschaffer Michael Klingberg nicht nennen mag. Nur soviel: eine Dame und ein Herr, beide weder den Grünen, noch den Liberalen zugehörig. Klingberg hofft auf Nockherberg-Qualität ihrer Beiträge – statt auf schnöde Wahlkampfreden.