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Göttingen Leichte Entspannung auf dem regionalen Arbeitsmarkt
Die Region Göttingen Leichte Entspannung auf dem regionalen Arbeitsmarkt
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19:09 27.06.2013
Von Katharina Klocke
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Göttingen

Besondere Aufmerksamkeit verdient zurzeit aus Sicht von Agenturchef Klaus-Dieter Gläser die Gruppe der über 50-Jährigen: „Wir brauchen Beschäftigungsperspektiven auch für diejenigen, die im dritten Drittel des Erwerbslebens stehen“, betonte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur.

Rund 32 Prozent aller Arbeitslosen seien 50 Jahre oder älter. Dabei komme die Beschäftigung gerade älterer Mitarbeiter den Betrieben zugute: „Die Erfahrungen, die diese Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Gepäck haben, ist Gold wert.“ Die Gesamtzahl der Arbeitslosen, ergänzt um Frauen und Männer, die sich zurzeit in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen qualifizieren, ergibt die so genannte Unterbeschäftigung: Diese Zahl wird von der Agentur für Arbeit mit 22 368 Menschen angegeben, etwa 300 weniger als im Vormonat.

Verbessert hat sich gegenüber Mai das Angebot an Arbeitsstellen. Betriebe und Verwaltung meldeten 997 neue Arbeitsstellen, 148 oder 17,4 Prozent mehr als im Vormonat. Besonders gefragt seien Altenpflegekräfte, Köche, Elektriker, Servicekräfte in der Gastronomie, Verkäufer, Kraftfahrer, Lagermitarbeiter und Bewerber für metallverarbeitende Unternehmen.

Im regionalen Vergleich steht der Landkreis Göttingen mit einer Arbeitslosenquote von 6,6 Prozent besser da als die Kreise Northeim (7 Prozent) und Osterode (7,6 Prozent). Im Geschäftsstellenvergleich führt Duderstadt mit 5,5 Prozent vor Hann. Münden (6 Prozent), Northeim (6,3), Uslar (6,6). Über dem Durchschnittswert liegen die Hauptagentur Göttingen (7),  Osterode (7,6) und Einbeck (8,5).