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Göttingen Leukämiekranke Selam Tesfay aus Eritrea in Göttingen eingetroffen
Die Region Göttingen Leukämiekranke Selam Tesfay aus Eritrea in Göttingen eingetroffen
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20:14 11.04.2013
Von Jörn Barke
Ankunft am Elternhaus: Germandi, Susanne Schulze-Konopka, die kranke Selam Tesfay, ihre gleichnamige Schwester, Otfried Gericke (v.l ).
Ankunft am Elternhaus: Germandi, Susanne Schulze-Konopka, die kranke Selam Tesfay, ihre gleichnamige Schwester, Otfried Gericke (v.l ). Quelle: EF
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Göttingen

Die Elternhilfe für das krebskranke Kind Göttingen, die sich für Tesfay eingesetzt hat, ist selbst überwältigt von der großen Hilfsbereitschaft für die junge Frau. Nach einem Spendenaufruf in den Medien seien bereits 50 000 Euro eingegangen, so der Kassenwart der Elternhilfe, Harald Germandi: „eine phantastische Summe“.

Allerdings fehlen laut Elternhilfe immer noch 15 000 Euro, um die Behandlungskosten abzudecken. Somit seien weiter Spenden nötig.

Tesfay wuchs nach Angaben der Elternhilfe als Waise auf, weil ihre Eltern im Bürgerkrieg in Eritrea umkamen. Kurz nach Aufnahme eines Studiums in ihrem Heimatland erkrankte Tesfay an Leukämie.

Über ihre ältere Schwester, die seit längerem in Deutschland lebt, entstand der Kontakt zur Göttinger Kinderklinik und der Elternhilfe. Auch der Bundestagsabgeordnete Hartwig Fischer (CDU) hat sich für Tesfay eingesetzt.