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Göttingen Lions Clubs-Adventskalender: 24.000 Euro für Elternhaus und geplantes Hospiz
Die Region Göttingen Lions Clubs-Adventskalender: 24.000 Euro für Elternhaus und geplantes Hospiz
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18:00 22.03.2020
Titelmotiv des Lions-Adventskalenders 2019. Quelle: Riese, Markus
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Göttingen

Der Adventskalender der drei Göttinger Lions Clubs „Bettina von Arnim“, „Hainberg“ und „Göttingen“ hat 24 000 Euro Erlös eingebracht. Je 12 000 gehen an das Göttinger Elternhaus für das krebskranke Kind und den Förderverein für das geplante Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter.

Nina Aßmuß, Präsidentin des Lions Clubs „Bettina von Arnim“, sprach ihren Dank aus: „Unser Dank gilt den Firmen und Unternehmen in und um Göttingen für ihre großzügigen Sach- und Geldspenden sowie der Göttinger Presse, ohne deren Unterstützung die Umsetzung dieser Benefizaktion nicht möglich gewesen wäre.“ Außerdem danke sie allen, die Adventskalender gekauft haben.

Für Nachsorge nutzen

„Wir können diese wertvolle Unterstützung gut in unsere wachsende psychosoziale ökologische Nachsorge sowie für bereits geplante Angebote für die betroffenen Familien einsetzen“, sagte Dagmar Hildebrandt-Linie vom Elternhaus.

Auch Nicole Zimmer, zweite Vorsitzende des Fördervereins, sei über die Förderung sehr glücklich. Die Mittel sollen laut Zimmer in den Aufbau des Hospizes im Altdorf von Grone fließen. Die Einrichtung sehe zwölf Plätze für Kinder und Jugendliche bis 27 Jahre vor, die an einer lebensverkürzenden Erkrankung leiden. Ein multiprofessionelles Team könne die Patienten dort rund um die Uhr und in direkter Nähe zu Eltern und Geschwistern betreuen.

Spendenübergabe abgesagt

„Ich hoffe sehr, dass wir uns zu einem späteren Zeitpunkt mit den Vertreterinnen und Vertretern der drei Lions Clubs und des Elternhauses treffen können, um uns auszutauschen und uns für das tolle Engagement zu bedanken“, so Zimmer. Dies sei wegen der erhöhten Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus derzeit nicht möglich. Die für diese Woche geplante symbolische Spendenübergabe sei deswegen abgesagt worden.

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Von Yasmin Dreessen

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