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Göttingen Lkw-Unfall auf A 7 vor Werratalbrücke: 21 Kilometer Stau nach Vollsperrung
Die Region Göttingen Lkw-Unfall auf A 7 vor Werratalbrücke: 21 Kilometer Stau nach Vollsperrung
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17:47 30.06.2013
Von Britta Eichner-Ramm
Lkw-Unfall an der Blitzerbrücke bei Laubach.
Lkw-Unfall an der Blitzerbrücke bei Laubach. Quelle: Burkhardt
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Göttingen

Bei dem Unfall am Laubacher Berg in Fahrtrichtung Norden kurz vor der Werratalbrücke hatte sich ein Lastzug quer gestellt. Zu allem Übel verteilte sich Diesel über alle Fahrspuren, so dass die A 7 von Sonnabendmorgen an in Richtung Hannover stundenlang voll gesperrt werden musste. Es bildete sich ein Stau von mehr als 20 Kilometern Länge.

Die Aufräumarbeiten gestalteten sich als äußerst schwierig und langwierig, weil der sogenannte offenporige Asphalt im Bereich der Unfallstelle zum Teil zerstört wurde. Der selbe offenporige Asphalt, der am Nachmittag zwischen dem Dreieck Drammetal und der Anschlussstelle Göttingen erneuert werden sollte.

Doch die dafür angekündigte Vollsperrung in Richtung Norden wurde auf den Abend verschoben, um durch den seit Vormittag im Stau stehenden Verkehr von Süden her zunächst abfließen zu lassen.

Erst mit dreistündiger Verspätung wurde die A 7 zum zweiten Mal an diesem Sonnabend dicht gemacht und die Bauarbeiter rückten an. Freie Fahrt hieß es dann auch am Sonntag erst mit entsprechender Verzögerung. Ab 12 Uhr floss der Verkehr wieder. Laut Polizei gab es auf den Umleitungsstrecken keine nennenswerten Behinderungen.

200 Liter Diesel quer über die Fahrbahn

Zu dem Unfall am Sonnabend kam es, als gegen 7.45 Uhr ein Lastwagen in Höhe der Blitzerbrücke aus ungeklärter Ursache nach rechts in die Schutzplanke gekracht war. Der Tank wurde aufgerissen und etwa 200 Liter Diesel verteilten sich quer über die dreispurige Gefällstrecke.

Unmittelbare Folge davon: ein von hinten herannahender Lastzug geriet auf dem Film aus Betriebsstoffen ins Schleudern und prallte gegen die Mittelplanken, wobei sich der Auflieger quer stellte und alle drei Nordfahrstreifen sowie die Überholspur in Gegenrichtung blockierte.

Für die Dauer der Aufräumarbeiten war die A 7 zwischen den Anschlussstellen Lutterberg und Hedemünden voll gesperrt. Erst ab etwa 16 Uhr rollte der Verkehr in Richtung Norden wieder – allerdings zunächst nur einspurig. Auf den Umleitungsstrecken kam es in Folge der ersten Vollsperrung zu erheblichen Behinderungen. Die zweite Sperrung verlief ohne Probleme.

Dieser Artikel wurde aktualisiert