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Göttingen Luisa Neubauer referiert in Göttingen über Fridays for Future
Die Region Göttingen Luisa Neubauer referiert in Göttingen über Fridays for Future
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14:50 31.08.2019
Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer während einer Demonstration in Berlin. Quelle: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbi
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Göttingen

„Die Natur – und war wir damit machen“ – unter diesem Motto steht die Herbst-Reihe im Ökumenischen Seminar in Göttingen. Ein Thema, das nicht erst seit den Fridays-for-Future-Aktionen in der Diskussion ist, aber durch die Demonstrationen der Schüler und Studenten besondere Fahrt aufgenommen hat. Das Gesicht der bundesdeutschen Proteste, die in Göttingen eingeschriebene Luisa Neubauer, gehört zu den Referenten der Herbst-Reihe, teilen die Veranstalter mit.

Das Ökumenische Seminar organisiert sie in Zusammenarbeit mit der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Jacobi und der Evangelischen Erwachsenenbildung. Der erste Termin steht am 5. September an, die Veranstaltungen finden jeweils donnerstags um 15.30 Uhr im Gemeindesaal St. Jacobi, Jacobikirchhof 2, in Göttingen statt.

Themen rund um Natur und Mensch

„Macht euch die Erde untertan – Mensch und Natur“ lautet das Thema des Einführungsvortrags von Prof. Martin Laube, Göttingen, am Donnerstag, 5. September. In der Woche darauf spricht Dr. Heinz Lorenz, Göttingen, über „Die Natur des Menschen“. Über „Natur am Abgrund – Fridays for Future“ referiert Luisa Neubauer am 19. September, bevor sich Prof Daniel Goeske, Göttingen, am 26. September mit „Nature’s Nation: America“ beschäftigt.

Der Termin am 3. Oktober entfällt aufgrund des Tages der Deutschen Einheit. Am 10. Oktober setzt Prof. Peter Aufgebauer die Reihe fort mit „Unglücksboten der Natur – Kometenfurcht in der frühen Neuzeit“. „Natur und Agrikultur – ein unauflösbarer Gegensatz?“ steht im Mittelpunkt der Veranstaltung am 17. Oktober mit Prof. Andreas von Tiedemann, Göttingen. P.i.R. Dirk Tiedemann, Göttingen, beschäftigt sich am 24. Oktober mit „Natur im Gesangbuch“. Am Reformationstag entfällt die Veranstaltung, weiter geht es erst am 7. November mit „Wandel der Naturauffassung in der Kunst am Beispiel der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts“. Es spricht Susanne Randhage, Göttingen. Fünf Schüler und eine Lehrerin des Hainberg-Gymnasiums gestalten den Nachmittag am 14. November. Ihr Thema: „Einsatz für Natur und Gerechtigkeit – Die Schülergenossenschaft Macadamiafans“. Um „Gotteszorn und Meereswüten – Wenn die Natur zum Feind wird“ geht es am 21. November im Vortrag von Prof. Manfred Jakubowski-Thiessen, Göttingen. Den Abschluss bildet die Veranstaltung mit Prof. Heinrich Detering, Göttingen, als Referenten zum Thema „Zuerst war ich ein Kraut: Menschen und Pflanzen von Haller bis Goethe“.

Der Eintritt ist frei, die Kollekte am Ausgang ist für das Hospiz an der Lutter bestimmt.

Von Nadine Eckermann

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