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Göttingen Reformationstag ein würdiger Festtag
Die Region Göttingen Reformationstag ein würdiger Festtag
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08:34 31.03.2017
Von Rupert Fabig
Auch Eckhard Bickel ist für den „Reformationstag“ als zusätzlichen Feiertag. Seine Gattin Friese Bickel sieht einen zusätzlichen Feiertag nur als gerecht an, denn „schließlich haben Bundesländer wie Bayern wesentlich mehr freie Tage.“ Quelle: fab
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Göttingen
Markus Nolte

„Frei zu haben, ist immer gut. Außerdem sind wir gegenüber Bundesländern wie Bayern benachteiligt“, meint Markus Nolte. Ein konkreter Termin schwebt dem 23-jährigen Verliehäuser zwar nicht vor, aber Möglichkeiten gebe es genug: „Meistens fallen solche Tage doch auf christliche Feste, da sollte sich etwas finden.“

Eines dieser christlichen Feste ist der Reformationstag. Am 31. Oktober 2017 ist der 500. Jahrestag der Reformation, aus diesem Grund ist der Tag ein Feiertag in Niedersachsen - allerdings nur in diesem Jahr. „Und der würde im Lutherjahr ja auch hervorragend passen“, findet die zweifache Mutter Susann Schmidt.

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Friese und Eckhard Bickel

Gleicher Meinung wie die gebürtige Leipzigerin ist Eckhard Bickel. „Reformationstag“, sagt er, wie aus der Pistole geschossen. Seine Gattin Friese Bickel sieht einen zusätzlichen Feiertag nur als gerecht an, denn „schließlich haben Bundesländer wie Bayern wesentlich mehr freie Tage.“ Allerdings sollte gesichert sein, dass dadurch keine zu hohen Kosten und wirtschaftliche Nachteile auf das Land zukommen, so Bickel.

Siska Bähnsch

Grundsätzlich ergibt eine Angleichung an andere Bundesländer auch aus Sicht von Siska Bähnsch Sinn. „Jedoch benötigt es schon einen würdigen Anlass, einen weiteren Feiertag zu begehen, beispielsweise den Buß- und Bettag, der anderswo frei ist“, erklärt die 22-jährige Lübeckerin, die in Göttingen Betriebswirtschaftslehre studiert.

Bedarf es wirklich eines besonderen Anlasses? „Der erste Montag in einem x-beliebigen Monat wäre doch auch cool. Damit würde ein verlängertes Wochenende einhergehen“, witzelt Forstwirtschaftsstudent Philipp Ulrich, der allerdings gesteht, „in diesem Thema überhaupt nicht bewandert“ zu sein. Geht es nach Henriette Hein, wird ein weiterer Feiertag lieber heute als morgen eingeführt. „Am besten in der zweiten Jahreshälfte, da es in der ersten schon so viele gibt“, bemerkt die Göttingerin.